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Die Höhle der Löwen: Alle Deals und die besten Tweets zu Folge 4 der zehnten Staffel

Am Montagabend zeigte Vox die vierte Folge der zehnten Staffel „Die Höhle der Löwen“. Hier gibt es die Sendung im Schnelldurchlauf mitsamt dem Echo der DHDL-Twitter-Community.

6 Min.
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Von links: Carsten Maschmeyer, Georg Kofler, die "Gast-Löwen" Anne und Stefan Lemcke von "Ankerkraut", Dagmar Wöhrl und Ralf Dümmel. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Folge vier bringt Zuwachs in die Löwen-Jury: Auf einem Doppelsitz nehmen Anne und Stefan Lemcke Platz, die einst in der Show ihr Unternehmen „Ankerkraut“ gepitcht hatten. Während sich Alt-Löwen und Gast-Löwen zunächst noch in freundlichem Geplänkel austauschen, werden die Verhandlungskommentare später auch mal angriffslustiger und die Ankerkraut-Gründer tatsächlich zur Investoren-Konkurrenz – die Twitter-Community zeigt sich allerdings wenig begeistert vom Auftritt.

Stur: Gusseisenpfanne mit Gewichtsvorteil

Filip Mierzwa (l.) und Simon Köstler hoffen auf ein Investment für ihre Pfannenproduktion. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

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Erst bloggten sie nur über Pfannen, dann entwickelten sie ihre eigene: Filip Mierzwa und Simon Köstler finden in ihrem Studium in Würzburg über das gemeinsame Kochinteresse zueinander. Seit 2016 beschäftigen sich die beiden besonders mit einem Küchengerät, stellen Tests und Tipps ins Netz und erreichen damit ein stetig wachsendes Publikum. 2018 starten sie mit den Plänen für ihre eigene Pfanne, aus ihren eigenen Erfahrungen und Abstimmungen mit der Community entsteht eine Gusseisenpfanne, die durch einen Zusatzschritt im Herstellungsverfahren 30 Prozent leichter sein soll als die meisten anderen Gusseisenpfannen. Punkten können die Gründer unter anderem mit einem mehr als erfolgreichen Crowdfunding – jetzt müssen die damit einhergegangenen Vorbestellungen bedient werden.

Diesen Deal wollen die Gründer:

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  • 380.000 Euro für zehn Prozent der Anteile

Deal? Nein. „Ihr seid wir vor 20 Jahren“ – mit diesen Worten bietet Gastlöwe Stefan Lemcke 380.000 für 25 Prozent der Anteile. Dagmar Wöhrl zieht nach, sie bietet 380.000 für 20 Prozent, Georg Kofler hätte für den gleichen Preis gerne 30 Prozent. Ein Berater-Telefonat später gibt es einen Gegenvorschlag: Die Gründer wollen maximal zwölf Prozent abgeben. Diesen Deal geht keiner der Löwen ein.

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Moovya: Spielerische Sport-App

Für das Gründerteam von Moovya setzt sich Gastlöwe Stefan Lemcke in Bewegung. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Zwei Sportwissenschaftler plus ein Programmierer – heraus kommt eine Sport-App, die mit Gamification-Ansatz zur Bewegung animieren soll. Ähnlich wie bei bekannten Konsolen-Games werden ausgeführte Kniebeugen, Sprünge und Seitbewegungen durch Moovya erkannt, im Spiel angewendet und letztendlich im Statistikbereich ausgewertet. Gegenüber anderen Anwendungen im Sportbereich wollen sich Etienne Petermann, Richard Schütze und Jakob Wowy durch die genaue Erkennung einzelner Übungen abheben. Das Repertoire der erkennbaren Bewegungen soll zukünftig außerdem durch einen Brustgurt mit Sensor deutlich erweitert werden – dafür brauchen die Gründer aus Dresden Löwenunterstützung. Allerdings gibt es seitens der Jury zunächst einige kritische Fragen, die bisher relativ niedrige Downloadrate und eine fehlende Monetarisierung sorgen in Kombination mit der angesetzten Bewertung für Stirnrunzeln. Das Gründerteam kontert damit, dass nicht die App an sich das Hauptprodukt sein soll. Man stehe vor allem mit der Lizensierung der genutzten Sensor-Technologie in B2B-Verhandlungen.

Diesen Deal wollen die Gründer:

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  • 200.000 Euro für zehn Prozent der Anteile

Deal? Nein. Anne und Stefan Lemcke glauben zwar an das Startup, sind aber „die falschen Leute“ für Moovya – vom Rest der Löwen gibt es mehr oder weniger große Skepsis und damit begründete Ablehnung.

Holy Pit: Duftfreie Deocreme – vegan und plastikfrei

Ob es für das vegane Deo von Asmir Samardzic und Branka Puljic wohl „dümmelt“? (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Man stelle sich eine neunte Klasse vor, die nach dem Sportunterricht aus der Umkleide kommt – und die intensive Deo-Wolke, die mit ihnen den Raum verlässt. Asmir Samardzic und Branka Puljic aus Österreich präsentieren in der Höhle der Löwen eine Deocreme, die den Schweißgeruch etwas dezenter bekämpfen soll. Natron, Zinkoxid, Babassuöl, Kakaobohnen und Sheabutter werden bei Holy Pit in eine Tube aus Zuckerrohr-Kunststoff abgefüllt oder in einen wiederverwendbaren Deostick mit drei Duftrichtungen gepresst. Letzteren befüllen die Löwen in einer kurzen Studio-Bastelstunde probeweise direkt selbst. Seit Juli 2020 werden die Deocremes online verkauft, für die Zukunft plant das Gründerteam unter anderem ein Abo-System für die Deostick-Nachfüllkartuschen. Demgegenüber ist vor allem Carsten Maschmeyer skeptisch, kritische Nachfragen aus der Jury gibt es außerdem dazu, wie sich Holy Pit auf dem Markt gegenüber großen Konkurrenten behaupten will.

Diesen Deal wollen die Gründer: 

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  • 100.000 Euro für 15 Prozent der Anteile

Deal? Ja. Georg Kofler springt zunächst ab, ein emotionales Plädoyer von Asmir Samardzic später bietet er 100.000 Euro für 25 Prozent der Firmenanteile. Die Ankerkraut-Gründer ziehen nach: 100.000 Euro für 20 Prozent. Ralf Dümmel will Holy Pit in die Regale bringen, er bietet ebenfalls 100.00 Euro für 20 Prozent. Letztendlich entscheidet sich das Deo-Team für die Gastlöwen Anne und Stefan Lemcke – und Ralf Dümmel beglückwünscht die beiden leicht konsterniert.

Kleiderly: Plastik aus Textilabfall

Alina und Dave Bassi präsentieren der Jury ihre Produkte aus Textil-Abfällen. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

„Die Altkleider werden zu Brillen“ wirft Gastlöwin Anne Lemcke beim Raten vor dem Pitch von Kleiderly in die Runde – und trifft damit den Nagel auf den Kopf. Aus Stoffen, die eigentlich auf Mülldeponien oder in Verbrennungsanlagen landen würden, fertigen Alina und Dave Bassi aus Berlin eine Kunststoff-Alternative. Daraus können dann beispielsweise Sonnenbrillen entstehen. So sollen die Textilabfälle statt auf die Mülldeponie zurück in den Wirtschaftskreislauf gebracht werden. Nachdem Dave Bassi den Fertigungsprozess in vereinfachter Form erklärt hat, dürfen die Löwen Sonnenbrillen, Kleiderbügel und Tags zur Diebstahlsicherung auspacken und das Material selbst begutachten – und Ralf Dümmel, der der favorisierte Löwe des Gründerteams wäre, wechselt sogar kurz die Studioseite, um das Werkstoffkonzept gegenüber Georg Kofler zu verteidigen.

Diesen Deal wollen die Gründer:

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  • 90.000 Euro für 15 Prozent der Anteile

Deal? Nein. Das Geschäftsmodell ist der Jury noch nicht fokussiert genug. Kleiderly setzt einerseits auf die eigenen Produkte, will aber mit ihrem Kunststoff auch Branchenzulieferer werden – bei diesem Spagat sieht sich keiner der Löwen als Investor. Wie es nach der Sendung für Kleiderly weiterging, erzählt Alina Bassi im t3n-Interview.

Veggie Crumbz: Panade aus Gemüse

Gemüsepanade wird bei der „Höhle der Löwen“ natürlich auch probiert. (Foto: RTL / Bernd-Michael Maurer)

Eine „Höhle der Löwen“-Sendung ohne Food-Pitch? Das verhindern in dieser vierten Folge von Staffel 10 die Hamburger Gründer von Veggie Crumbz. Marlon Harms hat die Panade aus Gemüse zunächst alleine entwickelt, sein ehemaliger Studienkollege Wayne Kock kam dann als Geschäftspartner dazu. Mit ihrem Paniermehl aus Karotten, Blumenkohl, roter Beete und Kartoffeln wollen sie die klassischen Weißbrotbrösel ersetzen. Kein Gluten und weniger aufgenommenes Panierfett, dafür mehr Ballaststoffe, so die Idee hinter dem gebackenen und in Bröselform gebrachten Gemüse. Den Löwen schmeckt es, aber reicht das auch für einen Deal? Zum Zeitpunkt der Aufzeichnung verkaufen die Gründer ihr Paniermehl zunächst nur B2B an Lebensmittelhersteller im Gefrier-Segment, der nächste Schritt wäre der zu den Endverbrauchern und Endverbraucherinnen.

Diesen Deal wollen die Gründer:

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  • 200.000 Euro für zehn Prozent der Anteile

Deal? Ja. Dagmar Wöhrl bietet an, die Panade in die Stützpunkte der US-Armee bringen und würde auf das Angebot der Gründer eingehen, die beiden Gastlöwen schließen sich dem an. Ralf Dümmel und Georg Kofler wollen mit der Panade auch in die USA, werben aber beispielsweise auch mit dem Onlineshop Koro als Verkaufsplattform. Dümmel zieht zudem die Drogeriemarkt-Karte. Das Löwen-Duo will allerdings 20 Prozent der Geschäftsanteile für 200.000 Euro. Es folgt der klassische Einsatz des Telefonjokers: Harms bespricht sich sichtlich angespannt mit seinem Vater und entscheidet sich letztendlich für das Ankerkraut-Team, um keine 20 Prozent der Anteile abgeben zu müssen. Kofler gratuliert zum Deal – und Ralf Dümmel freut sich dann wohl auf die nächste Sendung ohne Gastlöwen.

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