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Galaxy S24 Ultra im Test: Samsungs KI-Smartphone unter die Lupe genommen

Samsungs Galaxy S24 Ultra überzeugt in unserem Test in vielen Disziplinen. Es gibt kaum Kritikpunkte an der Hardware und den klassischen Gerätefeatures. Wir haben aber das Gefühl, dass die große KI-Smartphone-Revolution noch etwas warten muss.

18 Min. Lesezeit
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Das Samsung Galaxy S24 Ultra im ersten Test. (Foto: t3n)

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Mit der Galaxy-S24-Serie hatte Samsung feierlich die Ära der KI-Phones eingeläutet. Die KI-Funktionen der neuen Smartphone-Serie sind unter „Galaxy AI“ versammelt und zum Teil zusammen mit Google entwickelt worden. Einige von ihnen können uns im Test nur bedingt überzeugen. Auf der Hardwareseite hat Samsung aber vieles richtig und besser als beim Galaxy S23 Ultra gemacht.

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Samsung Galaxy S24 Ultra: Verfeinertes Design, endlich planes Display

Mit dem neuen Ultra-Modell verfeinert Samsung das Design des Galaxy S23 Ultra (Test) und schafft damit endgültig das mit dem Galaxy S Edge eingeführte, um die Gehäuseseiten gebogene Display ab. Alle Galaxy‑S-Modelle sind damit mit einem planen Bildschirm bestückt. Vor allem beim Ultra-Modell, das einen S Pen für handschriftliche Eingaben integriert hat, kann nun die komplette Displayfläche verwendet werden, ohne eventuell abzurutschen.

Der Schein trügt: Das Display des Galaxy S24 Ultra ist besser als das des Vorgängers. Das Samsung Galaxy S24 Ultra von vorn. (Foto: t3n)

Durch den flachen Bildschirm, begleitet von schmaleren Displayrahmen, ist das Galaxy S24 Ultra eine Spur kürzer, aber etwa einen Millimeter breiter. Dank des etwas weniger abgerundeten seitlichen Rahmens ist das neue Modell besser zu greifen. Schon vom Sprung vom Galaxy S22 Ultra (Test) auf das S23 hatte Samsung die seitliche Rahmenform etwas abgeflacht. Die nächste Generation könnte womöglich noch weniger abgerundet ausfallen, wie Samsung es schon bei den S24-Basismodellen vollzogen hat.

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Außerdem ist Samsung beim Gehäuserahmen des S24 Ultra, wie Apple bei den iPhone-15-Pro-Modellen, auf Titan gewechselt, das als ein höherwertiges und robusteres Material gilt. Durch den Materialwechsel ist der Gehäuserahmen dank seiner Mattierung nun nicht mehr so anfällig für Fingerabdrücke. Das Smartphone wirkt dadurch allgemein noch etwas hochwertiger als das S23 Ultra.

Samsung Galaxy S24 Ultra und Galaxy S23 Ultra: Das Display des neuen Modells ist endlich plan. (Foto: t3n)

Die Rückseite des Edel-Smartphones ist wie beim Vorgänger mattiert und setzt wie der Vorgänger weiterhin auf Gorilla Glass Victus 2. Identisch ist auch die Kamera­anordnung, wobei es bei den Sensoren ein paar Unterschiede gibt. Dazu aber später mehr.

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Das Samsung Galaxy S24 Ultra in „Titanium Gray“. (Foto: t3n)

Allgemein ist die Verarbeitung wieder ausgezeichnet, das Smartphone ist jedoch wie das iPhone 15 Pro Max (Test) ein regelrechter „Klopper“. Samsungs Modell wiegt mit 230 Gramm etwa zehn Gramm mehr als das aktuelle Apple-Topmodell. Samsungs S24 Ultra besitzt das etwas größere Display von 6,8 Zoll, während Apples Max mit 6,7 Zoll daherkommt. Beide sind nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt.

Der graue Farbton kommt uns bekannt vor. (Foto: t3n)

Display: Besser geht kaum!

Der Schein trügt: Das Display des Galaxy S24 Ultra ist besser als das des Vorgängers. Das neue Display ist viel heller und das neue Corning Gorilla Glass Armor reduziert sichtbar Reflexionen. (Foto: t3n)

Apropos Display: Hier legt Samsung die Latte eine massive Stufe höher. Zwar besitzt es die gleiche Displaydiagonale wie der Vorgänger, allerdings löst es etwas höher auf, vor allem strahlt es im Peak fast 1.000 Nits heller als das Galaxy S23 Ultra. Während beim 2023er-Modell bei 1.750 Nits Schluss war, erzielt Samsung beim S24 Ultra 2.600 Nits im Peak.

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Damit ist es sogar heller als das Display des Pixel 8 Pro (Test), das laut Hersteller bis zu 2.400 Nits im Peak schafft. Apples iPhone 15 Pro liefert eine maximale Spitzenhelligkeit von 2.000 Nits.

Zwei Farben, drei Geräte: Samsung Galaxy S24 Ultra, iPhone 15 Pro Max und Pixel 8 Pro. (Foto: t3n)

Von der Farbwiedergabe, der Farbdynamik und dem Kontrast her ist das Galaxy S24 Ultra kaum vom Vorgänger zu unterscheiden, was aber nicht negativ zu beurteilen ist – im Gegenteil! Schon das dynamisch zwischen einem und 120 Hertz wechselnde LTPO-Display des S23 Ultra was ausgezeichnet. Neu beim S24 Ultra ist allerdings der Schutz durch Corning Gorilla Glass Armor. Dieses soll den Bildschirm nicht nur besser vor Kratzern und Schäden schützen, was wir nicht wirklich testen wollen.

Samsung Galaxy S24 Ultra und S23 Ultra (rechts) von hinten. (Foto: t3n)

Auch ein offensichtlicher Vorteil der neuen Schutzschicht ist klar erkennbar: Denn sie produziert weit weniger Reflexionen als andere aktuelle Smartphones. Im Vergleich zum iPhone 15 Pro Max und zum Pixel 8 Pro spiegelt das Panel des neuen Samsung-Phones deutlich weniger. Dieses Schutzglas dürften wir im Laufe des Jahres womöglich noch bei weiteren Premiumgeräten finden – in Samsungs S24 Ultra feiert es aber Premiere und kann als eines der Highlights gesehen werden.

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Fingerabdrucksensor und S Pen

Im Display ist zudem wieder ein Ultraschall­fingerabdruck­sensor untergebracht, der das Gerät zuverlässig und blitzschnell entriegelt. Im Unterschied zu weiter verbreiteten optischen Fingerabdrucksensoren hat die von Samsung genutzte Technik den Vorteil, dass sie auch mit nassen Fingern funktioniert.

Der S Pen des Samsung Galaxy S24 Ultra hat keine größeren Änderungen erfahren. (Foto: t3n)

Was den integrierten S Pen angeht, hat Samsung diesem keine weiteren Neuerungen verpasst. Er funktioniert zuverlässig und schreibt mit geringer Latenz auf dem Bildschirm. Ebenso kann er je nach Klarheit geschriebene Schrift digitalisieren.

Samsung Galaxy S24 Ultra: Topleistung und Laufzeit

Top sind nicht nur Display und Verarbeitung, sondern auch der neue Chip: Qualcomms Snapdragon 8 Gen 3 mit dem Zusatz „for Galaxy“. Das System on a Chip (SoC) unterscheide sich vor allem gegenüber dem Modell von der Stange durch eine bessere NPU-Leistung, die für KI-Aufgaben eingesetzt wird.

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Der angepasste Achtkernchip liefert in Benchmarks wenig überraschend bessere Werte als der Prozessor des Vorgängers. Zwar ist die Single-Core-Leistung kein bemerkenswert großer Sprung, bei der Multi-Core-Leistung in Geekbench 6 übertrumpft der neue Prozessor den Snapdragon 8 Gen 2 aber um 1.000 Punkte, was durchaus ordentlich ist.

Auch im Vergleich mit dem A15 Pro des iPhone 15 Pro Max macht das Galaxy S24 Ultra keine schlechte Figur, zieht aber dennoch mit kleiner Differenz den Kürzeren.

Noch besser sieht es im GPU-Sektor aus: Die neue Grafik liefert fast die doppelte Rechenleistung des Vorgängers, was durchaus beeindruckend ist. Selbst das iPhone 15 Pro Max überholt das S24 Ultra in dieser Disziplin.

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Im 3D-Mark-Wildlife-Extreme-Stress-Test zeigt das S24 Ultra mit maximal 5.041 Punkten ebenso eine brachiale Grafikleistung, die es nicht dauerhaft halten kann. Der niedrigste Durchlaufscore lag in unserem Test bei 2.629 Zählern, während etwa das iPhone 15 Pro Max noch 2.808 Punkte erzielte. Der höchste Wert des S23 Ultra betrug 3.887 Punkte mit einer besseren Leistungsstabilität und 2.737 Punkte als niedrigstem Durchlaufscore.

Galaxy S24 Ultra:

  • Geekbench 6: 2.272 (Single), 6.828 (Multi)
  • Geekbench 6 GPU Vulkan: 16.864; OpenCL: 15.046
  • Wildlife Extreme Stress Test: 5.041 (bester Wert), 2.629 (niedrigster Wert), Stabilität: 52,2 Prozent

Samsung Galaxy S23 Ultra:

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  • Geekbench 6 CPU: Single Core: 2146; Multi Core: 5.711
  • Geekbench 6 GPU: Vulkan: 9.788, OpenCL: 9.456
  • Wildlife Extreme Stress Test: 3.837 (bester Wert), 2.737 (niedrigster Wert), Stabilität: 71,3 Prozent

iPhone 15 Pro Max:

  • Geekbench 6: 2.965 (Single), 7.422 (Multi)
  • Geekbench 6 GPU Metal: 27.049
  • Wildlife Extreme Stress Test: 3.880 (bester Wert), 2.808 (niedrigster Wert), Stabilität: 72,5 Prozent

Neben dem ausgezeichneten Prozessor tragen letztlich sowohl der schnelle Arbeitsspeicher der mit zwölf Gigabyte LPDDR5X-RAM als auch der UFS-4.0-Flashspeicher zur hohen Leistung bei.

Kurzum: Die Leistung des Galaxy-S24-Ultra-Chips ist ausgezeichnet und eines Premiumsmartphones absolut würdig. Ihr solltet mit dem Gerät auch längerfristig keine Leistungsprobleme haben.

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Samsung Galaxy S24 Ultra und S23 Ultra (rechts) von unten. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S24 Ultra und S23 Ultra (rechts) von der Seite. (Foto: t3n)

Erstklassiger Akku, konservative Ladeleistung

Leistungsfähig in puncto Akkulaufzeit ist das Galaxy s24 Ultra auch: Der Energiespeicher ist mit 5.000 Milliamperestunden zwar nicht größer als im Vorgänger, der neue Qualcomm-Chipsatz legt allerdings eine höhere Energieeffizienz an den Tag. Ihr solltet damit bei normaler Nutzung locker über den Tag kommen und auch den nächsten noch zum Teil überstehen, ehe das Gerät wieder an die Steckdose muss.

Nichts geändert hat sich bei der Ladetechnologie: Geladen werden kann das Galaxy S24 Ultra mit bis zu 45 Watt, sofern ihr ein passendes Netzteil habt. Damit sind in etwa 30 Minuten wieder um die 70 Prozent erreicht. Ein Netzteil legt Samsung wie viele andere Hersteller nicht mehr in die Verpackung, sodass ihr euch gegebenenfalls eines zulegen müsst. In der Regel habt ihr aber eh schon eines zu Hause. Auch kabelloses Aufladen mit bis zu 15 Watt ist möglich.

Die beiden Ladeleistungen des S24 Ultra sind im Lichte der Konkurrenz von Oppo oder Xiaomi nicht sonderlich schnell: Denn die proprietären Ladelösungen der Mitbewerber liefern kabelgebunden 120 oder gar noch mehr Watt, kabellos sind auch bis zu 100 Watt möglich. Die Ladeleistungen des S24 Ultra genügt letztlich, um das Gerät mit frischem Saft zu versorgen.

Luft nach oben ist allemal, zumal im Vorfeld spekuliert wurde, dass Samsung eine neue Akkutechnologie aus der Automobilindustrie einsetzen könnte. Mit dieser Technologie seien bis zu 65 Watt möglich, hieß es im Vorfeld. Vielleicht wird es ja was beim Galaxy Z Fold 6 oder beim Galaxy S25.

Was die weiteren Ausstattungsmerkmale des S24 Ultra angeht, sind 5G, Bluetooth 5.3 und schnelles Wi-Fi 7 an Bord. Der neue WLAN-Standard steckt leider nur im Topmodell, während die anderen S24-Modelle mit Wi-Fi 6e auskommen müssen. Wi-Fi 7 ist gerade erst fertig geworden, dürfte 2024 aber Fahrt aufnehmen und Geräte mit höheren Datentransferraten versorgen, sofern entsprechende Router und kompatible Geräte vorhanden sind.

Auch ein Ultrabreitband-Modul (UWB) ist integriert, das etwa für manche Fahrzeuge als Autoschlüssel genutzt werden kann. Unter anderem ist BMW als Partner an Bord.

Samsung Galaxy S24 Ultra vs S23 Ultra, S24 Plus vs. S23 Plus und S24 vs S23: Spezifikationen im Vergleich

ModellSamsung Galaxy S24 UltraSamsung Galaxy S23 UltraSamsung Galaxy S24 PlusSamsung Galaxy S23 PlusSamsung Galaxy S24Samsung Galaxy S23
Display6,8 Zoll , 3.120 1.440 Pixel, 1 - 120 Hertz Infinity-O-Display, WQHD+, 2.600 nits, 505 ppi Gorilla Glass Armor, HDR10+6,8 Zoll, 1.440 x 3.080 Pixel, 1 - 120 Hertz Infinity-O-Display – WQHD+, 500 ppi, 1.750 nits, Gorilla Glass Victus 2, HDR10+6,7 Zoll Dynamic AMOLED 2X, 3.120 x 1.440 Pixel, 516 ppi, Infinity-O-Display, 1 - 120 Hertz, 2.600 nits, Gorilla Glass Victus 2, HDR10+
6,6 Zoll Dynamic AMOLED 2X, 2.340 x 1.080 Pixel, 393 ppi, 1.750 nits, Infinity-O-Display, 48 - 120 Hertz, Gorilla Glass Victus 2, HDR10+
6,2 Zoll Dynamic AMOLED 2X, 2.340 x 1.080 Pixel, 418 ppi, Infinity-O-Display, 1 - 120 Hertz, 2.600 nits, Gorilla Glass Victus 2, HDR10+ 6,1 Zoll Dynamic AMOLED 2X, 2.340 x 1.080 Pixel, 1.750 nits, Infinity-O-Display, 48 - 120 Hertz, Gorilla Glass Victus 2, HDR10+, 425 ppi
BetriebssystemAndroid 14 mit Samsung One UI 6.1 (ab Werk)Android 13 mit Samsung One UI 5.1
Android 14 mit Samsung One UI 6.1 (ab Werk)
Android 13 mit Samsung One UI 5.1Android 14 mit Samsung One UI 6.1 (ab Werk)
Android 13 mit Samsung One UI 5.1
ProzessorQualcomm Snapdragon 8 Gen 3 for Galaxy, 4nm Octa-CoreQualcomm Snapdragon 8 Gen 2 for Galaxy, 4nm Octa-CoreSamsung Exynos 2400 Deca-Core, 4 nmQualcomm Snapdragon 8 Gen 2 for Galaxy, 4nm Octa-CoreSamsung Exynos 2400 Deca-Core, 4 nmQualcomm Snapdragon 8 Gen 2 for Galaxy, 4nm Octa-Core
Arbeitspeicher12 GB RAM8/12 GB RAM12 GB RAM8 GB RAM8 GB RAM8 GB RAM
Interner Speicher256 GB bis 1 TB (1 TB nur bei Samsung)256 GB bis 1 TB (1 TB nur bei Samsung)256/ 512 GB 256/ 512 GB 128/ 256 GB 128/ 256 GB
Akkukapazität5.000 mAh (fest verbaut), 45 Watt Schnellladen, 15 Watt kabellos5.000 mAh (fest verbaut), 45 Watt Schnellladen, 15 Watt kabellos4.900 mAh (fest verbaut), 45 Watt Schnellladen, 15 Watt kabellos4.700 mAh (fest verbaut), 45 Watt Schnellladen, 10 Watt kabellos4.000 mAh (fest verbaut), 25 Watt Schnellladen, 15 Watt kabellos3.900 mAh (fest verbaut), 25 Watt Schnellladen, 15 Watt kabellos
HauptkameraWeitwinkel: 200 MP, f/1,7, Quad-Pixel, 23mm, OIS, 85°, 1.4 μm;
Ultraweitwinkel: 12 MP, f/2,2, Dual-Pixel, FOV 120°;
Duo-Teleobjektiv: 50 MP, f3;4, bis zu 5x optischer Zoom;
10 MP, f2,4, 3 x optisch
Weitwinkel: 200 MP, f/1,7, Quad-Pixel, 23mm, OIS, 85°;
Ultraweitwinkel: 12 MP, f/2,2, Dual-Pixel, FOV 120°;
Teleobjektiv: 2 x 10 MP bis zu 10x optischer Zoom, bis 100x Space-Zoom
Weitwinkel: 50 MP (85°, f/1.8, 23 mm, 1/1.56", 1.0 µm, OIS, 2PD);
Ultraweitwinkel: 12 MP, FOV 120°, f/2.2, 13mm, 1/2.55", 1.4 µm);
Telezoom: 10 MP mit 3x optischem Zoom (36°, f/2.4, 69mm, 1/3.94", 1.0 µm, OIS), Autofokus PDAF, Blitz, 30x Space-Zoom
Weitwinkel: 50 MP (85°, f/1.8, 23mm, 1/1.56", 1.0 µm, OIS, 2PD);
Ultraweitwinkel: 12 MP, FOV 120°, f/2.2, 13mm, 1/2.55", 1.4 µm);
Telezoom: 10 MP mit 3x optischem Zoom (36°, f/2.4, 69 mm, 1/3.94", 1.0 µm, OIS), Autofokus PDAF, Blitz
Weitwinkel: 50 MP (85°, f/1.8, 23 mm, 1/1.56", 1.0 µm, OIS, 2PD);
Ultraweitwinkel: 12 MP, FOV 120°, f/2.2, 13mm, 1/2.55", 1.4 µm);
Telezoom: 10 MP mit 3x optischem Zoom (36°, f/2.4, 69mm, 1/3.94", 1.0 µm, OIS), Autofokus PDAF, Blitz, 30x Space-Zoom
Weitwinkel: 50 MP (85°, f/1.8, 23mm, 1/1.56", 1.0 µm, OIS, 2PD);
Ultraweitwinkel: 12 MP, FOV 120°, f/2.2, 13mm, 1/2.55", 1.4 µm);
Telezoom: 10 MP mit 3x optischem Zoom (36°, f/2.4, 69mm, 1/3.94", 1.0 µm, OIS), Autofokus PDAF, Blitz
Frontkamera12 MP, Dual-Pixel, f/2.2, 80°, 25mm, HDR10+
12 MP, Dual-Pixel, f/2.2, 80°, 25mm, HDR10+
12 MP, Dual-Pixel, f/2.2, 80°, 25mm, HDR10+
12 MP, Dual-Pixel, f/2.2, 80°, 25mm, HDR10+
12 MP, Dual-Pixel, f/2.2, 80°, 25mm, HDR10+
12 MP, Dual-Pixel, f/2.2, 80°, 25mm, HDR10+
KonnektivitätBluetooth 5.3, USB Typ C , NFC, Wi-Fi 7, UWB
Bluetooth 5.3, USB Typ C, NFC, Wi-Fi 6e, UWB
Bluetooth 5.3, USB Typ C, NFC, Wi-Fi 6e, UWB
Bluetooth 5.3, USB Typ C, NFC, Wi-Fi 6e, UWB
Bluetooth 5.3, USB Typ C, NFC, Wi-Fi 6e
Bluetooth 5.3, USB Typ C, NFC, Wi-Fi 6e
SonstigesFingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, Dual-NanoSIM, Wireless-Charging, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby Atmos, etc.Fingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, -Dual-NanoSIM, Wireless-Charging, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby Atmos, etc.Fingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, -Dual-NanoSIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby Atmos, UWB etc.Fingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, -Dual-NanoSIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby Atmos, UWB etc.Fingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, -Dual-NanoSIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby Atmos, etc.Fingerabdrucksensor im Display, 2D-Gesichtserkennung, -Dual-NanoSIM, Wireless-Charging 2.0, wasser- und staubdicht (nach IP68), Powershare, Stereolautsprecher mit Dolby Atmos, etc.
Abmessungen162,3 x 79,0 x 8,6 mm163,4 x 78,1 x 8,9 mm158,5 x 75,9 x 7,7 mm157,8 x 76,2 x 7,6 mm
147,0 x 70,6 x 7,6 mm146,3 x 70,9 x 7,6 mm
Gewicht232 Gramm233 Gramm196 Gramm195 Gramm
167 Gramm 167 Gramm
FarbenTitanium Black, Titanium Gray, Titanium Violet,
Titanium Yellow, Jade Green*, Sandstone Orange*,
Sapphire Blue* (*exklusiv im Samsung-Store)
Schwarz (Phantom Black), Creme (Cream), Grün (Green) und Violett (Lavender)Onyx Black, Marble Gray, Cobalt Violet, Amber Yellow, Jade
Onyx Black, Marble Gray, Cobalt Violet, Amber Yellow, Jade
Green*, Sandstone Orange*, Sapphire Blue* (*exklusiv im Samsung-Store)
Schwarz (Phantom Black), Creme (Cream), Grün (Green) und Violett (Lavender)Onyx Black, Marble Gray, Cobalt Violet, Amber Yellow, Jade
Green*, Sandstone Orange*, Sapphire Blue* (*exklusiv im Samsung-Store)
Schwarz (Phantom Black), Creme (Cream), Grün (Green) und Violett (Lavender)
Preis (UVP)ab 1.450 Euroab 1.400 Euroab 1.150 Euroab 1.200 Euroab 850 Euroab 950 Euro

Die Kameras des Samsung Galaxy S24 Ultra: Zehnfach-Zoom nicht mehr rein optisch

Die Kameras von Samsung Galaxy S24 Ultra, Plus und S24. (Foto: t3n)

Bei den Kameras hat sich hinsichtlich der Sensoren etwas getan, und auch die Software wurde, wie es sich für ein KI-Smartphone gehört, mit KI-Features versorgt: Wie der Vorgänger besitzt das Galaxy S24 Ultra auf der Rückseite eine „Kamera­vollausstattung“ mit vier Sensoren.

Wie das S23 Ultra kommt im neuen Modell eine Weitwinkel­kamera mit 200-Megapixel-Sensor daher, allerdings setzt Samsung für Bildbearbeitung einen verbesserten Prozessor ein, mit dem die Bildqualität erhöht werden soll. Fotos lassen sich zwar in voller Auflösung schießen, standardmäßig gibt das S24 Ultra Fotos in 12,5-Megapixel-Auflösung aus, die durch Pixelbinning erzeugt werden. Das Verfahren, bei dem mehrere Pixel zu einem „Superpixel“ für eine bessere Bildqualität kombiniert werden, nutzen etwa auch Apple beim iPhone 15 oder Google beim Pixel 8 Pro und weitere Hersteller.

Wenn ihr ein wenig Herumexperimentieren wollt, könnt ihr in den Einstellungen auch eine Auflösung von 50 und 200 Megapixeln wählen. Erforderlich ist das nicht.

Mit der Weitwinkelkamera geschossene Fotos liefern eine gute Qualität, die sich nicht groß von denen des Galaxy S23 Ultra unterscheiden. Wie der Vorgänger produziert die Kamera des neuen Modells bei Tag recht helle Resultate, wobei im Vergleich mit dem Pixel 8 Pro auch mal Details verloren gehen. Bei Nacht schafft das S24 Ultra auch sehr gute Aufnahmen, aber auch hier mutet die Kamera des Google-Geräts besser an. Das heißt nicht, dass die Kamera des S24 Ultra schlecht ist – im Gegenteil: Sie liegt überwiegend auf einem Niveau mit aktuellen Topmodellen der Mitbewerber. Jedoch ist die Beurteilung der Resultate eine sehr subjektive.

Neu aufgestellt hat Samsung die Telezoom-Ausstattung: Während das Galaxy S23 Ultra zwei Sensoren mit jeweils Zehn-Megapixel-Sensor und einem zehnfachen optischen Zoom liefert, besteht das Setup des neuen Modells aus einem 50- und einem 10-Megapixel-Sensor für optischen Dreifach- und Fünffach-Zoom. Der Zehnfach-Zoom wird zwar weiterhin unterstützt, er ist laut Samsung aber digital gestützt. Er soll dank des größeren Sensors und des neuen Chips dennoch auf dem gleichen Niveau wie bisher liegen.

Samsung Galaxy S24 Ultra – Ultraweitwinkel. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S24 Ultra – Dreifach-Zoom. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S24 Ultra – Fünffach-Zoom. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S24 Ultra – Zehnfach-Zoom. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S24 Ultra – Hundertfach-Zoom. (Foto: t3n)

Das stimmt auch in etwa, doch beim S24 Ultra wirken manche Fotos im Vergleich zum S23 Ultra bei Vergrößerungen ab 10x weniger Detailscharf. Das sind aber nur Unterschiede, die im direkten Vergleich wahrgenommen werden. Bei kleineren Vergrößerungen macht das Telezoom des S24 Ultra aber durch die Bank weg die besseren Fotos.

Bei Dunkelheit liefert das 5x-Objekt mit seinen 50 Megapixeln und f/3.4-Blende etwas bessere Resultate als die 3x-Lösung. Allerdings kommen beide in puncto Qualität nicht an die Weitwinkelkamera heran. Zoomen bei Dunkelheit ist tendenziell eh keine so glorreiche Idee.

Genauso verhält es sich bei den Vergrößerungsstufen bis zu 100-fach, die es weiterhin gibt. Je stärker wir hineinzoomen, desto weniger Details werden erfasst – die stärkste Zoomstufe ist wenig überraschend fast nur noch Pixelmatsch.

Samsung Galaxy S24 Ultra Testfoto. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S24 Ultra Testfoto. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S24 Ultra Testfoto. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S24 Ultra Testfoto. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S24 Ultra Testfoto. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S24 Ultra Testfoto. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S24 Ultra Testfoto. (Foto: t3n)

Samsung Galaxy S24 Ultra Testfoto. (Foto: t3n)

Bei der Ultraweitwinkel kommt im S24 Ultra der gleiche Zwölf-Megapixel-Sensor wie beim Galaxy S23 zum Einsatz. Entsprechend bleiben größere Änderungen hinsichtlich der Qualität im Vergleich zum Vorgänger aus.

Bei Videoaufnahmen sind Auflösungen von bis zu 8K mit 30 fps möglich. In der höchsten Qualität sind jedoch die „Superstabilisierung“ oder die mit KI erzeugte Zeitlupe nicht verwendbar. Sie funktionieren nur mit bis zu 4K in 30 oder 60 fps. Die Super-Slo-Mo-Funktion könnt ihr in jedem Video in der Samsung-Fotos-App durch einen Langdruck auf den jeweiligen Clip aktivieren. Die KI in der App füllt die fehlenden Frames aus, was zuverlässig funktioniert.

Keine Änderungen gibt es bei der Frontkamera mit zwölf Megapixeln und Autofokus. Samsung verbaut diese auch im Galaxy S23 und sämtlichen S24-Modellen. Zu beanstanden gibt es nichts: Sie liefert gute Ergebnisse.

Auch an der Kamera hat sich in puncto Funktionen und Design kaum etwas geändert. Allerdings unterstützt die App – schon in der Vorschau – durchgehend HDR-Fotos, die auch in Instagram erstrahlen. Überdies unterstützt das S24 Ultra das neue Ultra-HDR-Format von Android 14, mit dem Fotos in einem breiteren Dynamikspektrum erfasst werden. Das Resultat: Auf den Bildschirmen werden Fotos kontrastreicher mit hoher Dynamik angezeigt. Dafür wird unter anderem das Display heller gedreht, sodass Farben knackiger wirken.

Galaxy AI: Samsungs KI-Funktionen brauchen noch etwas Feinschliff

Während wir die Kamerafunktionen des Galaxy S24 noch etwas näher unter die Lupe nehmen müssen, lässt sich zu den KI-Funktionen festhalten, dass Samsung sich zum Teil bei Google bedient. Es kommt etwa Googles KI-Modell Imagen 2 zum Einsatz, für das die Bilder in die Cloud geschoben werden müssen. Pixel‑8-Besitzer:innen dürften einige von Samsungs KI-Tricks entsprechend bekannt vorkommen.

So lassen sich etwa Objekte in Bildern entfernen, in der Größe ändern oder an einen anderen Ort bewegen. Google nennt das den magischen Editor. Samsungs KI unterstützt zudem noch das Begradigen von Bildern. Dabei werden neue Bildbereiche per KI generiert, um den Inhalt entsprechend aufzufüllen. Das Ganze funktioniert je nach Motiv überraschend gut.

Galaxy AI: Und weg ist das Etikett. Links unten auf dem rechten Bild ist das Wasserzeichen zu erkennen. (Fotos: t3n)

Hier gilt wie bei Googles Pixel: Je klarer die Strukturen sind, desto besser funktioniert es. Sind Bilder voller Details und feiner Strukturen, wird das Resultat tendenziell ein Misserfolg.

Samsung macht übrigens per KI modifizierte Bilder mit einem Wasserzeichen in der linken unteren Ecke kenntlich. In den Metadaten weist Samsung ebenso darauf hin, dass generative KI zur Manipulation des Fotos verwendet wurde.

Live-Übersetzung, Transkribieren und Zusammenfassen

Während die Fotofunktionen weitgehend zu gebrauchen sind, besteht bei den weiteren KI-Funktionen je nach Feature noch ein wenig mehr Optimierungsbedarf. Eines der als Highlight dargestellten Features, die Echtzeitübersetzung am Telefon, funktioniert zwar, jedoch hängt dies stark von verschiedenen Faktoren ab. So müssen beide Personen deutlich und klar ihre jeweiligen Sprachen sprechen, ebenso ist erforderlich, dass sie einander jeweils ausreden lassen.

Ferner dürfen die Gespräche nicht zu komplex sein. Wie bereits in der Ankündigung geschrieben, unterstützt das Werkzeug 13 Sprachen und wird direkt auf dem Galaxy S24 (Ultra) mithilfe von Googles KI-Modell Gemini Nano realisiert.

Angesichts der stark eingeschränkten Funktionsweise, bei der beide Seiten nicht nur darauf achten müssen, einander ausreden zu lassen, sondern auch darauf warten müssen, dass die On-Device-KI fertig übersetzt hat, wirkt die Lösung recht fragwürdig. Samsung stellt sich etwa vor, dass man sich so mit Kolleg:innen im Ausland austauschen, Taxis rufen oder einen Tisch reservieren könne. Zumindest die letzten beiden Szenarien lassen sich in der Regel per App realisieren, ohne telefonieren zu müssen.

Dass die Spracherkennung noch nicht unbedingt die zuverlässigste ist, zeigt sich auch am Diktiergerät, mit dem sich Gespräche oder Interviews aufnehmen und anschließend transkribieren lassen. Googles Pixel-Smartphones können das schon seit einigen Jahren – und im direkten Vergleich präziser.

Galaxy AI: Die Spracherkennung braucht noch etwas Liebe. (Screenshot: t3n)

Ich habe eine Folge des t3n Weeklys sowohl vom Galaxy S24 Ultra als auch vom Pixel 8 Pro mit den jeweiligen Aufnahme-Apps aufnehmen lassen. Dabei zeigte sich, dass trotz identischer Lautstärke und Nähe zum Lautsprecher das Pixel 8 die bessere Figur bei der Transkription machte. Der Text war zwar auch nicht vollkommen perfekt, jedoch hatte er weniger Fehler und war verständlicher. Der Text des S24 Ultra hatte Lücken, unverständliche Elemente – und einmal verstand das Tool gar „Hi Bixby“.

Im Augenblick benötigen transkribierte Mitschnitte noch allerhand Handarbeit, um damit weiterarbeiten zu können. Als eine Art Textskelett sind sie indes zu gebrauchen, jedoch müsst ihr zur Überprüfung der korrekten Transkription Wort für Wort überprüfen.

Zuverlässiger funktioniert derweil die Funktion „Zusammenfassen“, die sowohl im Diktiergerät als auch in der Notizen-App zu finden ist. Überdies könnt ihr Texte von Websites im Samsung-Browser zusammenfassen lassen.

Galaxy AI: Nicht schlecht, aber hin und wieder etwas zu flapsig oder allzu formal sind die Textvorschläge. (Screenshot: t3n)

Nicht immer sinnvoll, aber bisweilen unterhaltsam sind die Schreibvorschläge, die die Samsung-Tastatur per KI aus dem Ärmel schüttelt. Basierend auf einer von euch verfassten Nachricht, schlägt sie euch auf Wunsch sechs verschiedene Stile von seriös bis social vor, wobei letztere Variante stets mit Hashtags oder Emojis angereichert ist. Die zwanglose Variante kann eine Spur zu zwanglos sein, während die professionelle Version wohl nirgendwo so zu lesen sein dürfte.

Sinnvoll und durchaus praktisch ist die Funktion für Textzusammenfassungen im Samsung-Browser. Mit diesem Feature könnt ihr euch Inhalte eines Artikels mit einem Tap in Stichpunkten zusammenfassen lassen. Das funktioniert je nach Website und Inhalt gut. Das Tool bietet euch zudem eine „Standard-“ und „Detaillierte“ Variante an, die ein wenig mehr Inhalt liefert.

Funktioniert ausgezeichnet – ist aber nicht S24-exklusiv: Circle to Search

Das Galaxy S24 ist eines der ersten Smartphones, das eine neue bildbasierte Onlinesuche namens Circle to Search an Bord hat, die mit respektive von Google entwickelt wurde. Dabei handelt es sich im Grunde um eine aufgebohrte Google-Lens-Funktion, mit der ihr schneller zu euren Suchergebnissen kommt.

Eines der KI-Highlights: Circle to Search. (Foto: t3n)

Um diese Funktion zu starten, führt ihr einen Langdruck auf den Homebutton beziehungsweise bei der Gestensteuerung auf die Leiste am unteren Bildschirmrand aus, bis euch ein Google-Overlay angezeigt wird. Diese Art der Aktivierung der Suche hatte Google übrigens schon zeitweise in Android 6 Marshmallow eingeführt. Damals nannte es sich Now on Tap.

Circle to Search funktioniert aber ein wenig anders als das Feature von 2015. Denn dieses Feature dient primär zur Suche nach Bildinhalten im Netz. Habt ihr etwa auf Instagram, Whatsapp oder Youtube ein Produkt oder etwas anderes gefunden, über das ihr euch weiter informieren wollt – oder das ihr kaufen wollt –, führt ihr die Geste aus und kreist anschließend das Objekt der Begierde ein.

Schon erfolgt die Suche danach, die euch weiterführende Informationen ausspuckt. Beeindruckend ist bei der Funktion nicht nur, wie schnell sie Ergebnisse ausspuckt, sondern auch, wie zuverlässig die sind. Sehr cool: Die Suche lässt sich sogar in der Kamera-App durchführen, sodass ihr nicht mal ein Foto eurer potenziell neuen Lieblingssneaker oder von Sehenswürdigkeiten schießen müsst, über die ihr euch informieren wollt.

Mehr als Apple: Samsung Galaxy S24 (Ultra) mit 7 Jahren Updategarantie

Samsung gilt mittlerweile seit Jahren als King der Android-Updates. Der Hersteller versprach 2021, viele seiner Smartphones über einen Zeitraum von vier Jahren mit großen OS-Updates und über fünf Jahre mit Sicherheitspatches zu versorgen. Dann legte Google beim Pixel 8 nach und erhöhte von drei Jahren OS- und fünf Jahren Sicherheitsaktualisierungen auf sage und schreibe sieben Jahre Updates jeglicher Art.

Das brachte Samsung offenbar in Zugzwang, und das Unternehmen zog mit. Das heißt: Die Galaxy-S24-Modelle bekommen wie Googles Pixel 8 Android-Updates und Sicherheitspatches für sieben Jahre – oder bis 2031.

Kein anderer Hersteller bietet derzeit eine so lange Updategewährleistung – nicht einmal Apple. Der iPhone-Hersteller beliefert seine Geräte zwar in der Regel für sechs Jahre mit iOS-Updates. Eine Garantie dafür spricht der Hersteller aber nicht explizit aus.

Fazit zum Samsung Galaxy S24 Ultra: Tolles Smartphone, Galaxy AI mit reichlich Luft nach oben

Samsungs erstes KI-Smartphone liefert sich nach dem ersten Test kaum Schwächen in den klassischen Disziplinen: Leistung und Laufzeit sind ausgezeichnet und das hochgradig reflexionsarme, ultrahelle Display mit Gorilla Glass Armor gibt es zurzeit nur bei Samsungs Ultra-Modell.

Auch Design und Verarbeitung des neuen Topmodells sind auf allerhöchstem Niveau. Es mutet dank des Titanrahmens noch hochwertiger als der Vorgänger an, und mit dem planen Display beendet der Hersteller endlich die zu lang währende Phase der um die Seiten gekrümmten Bildschirme. Nicht nur die Stylus-Fans dürften sich über diese Änderung freuen. Überzeugen kann ebenso die Kamera mit ihren vier Sensoren, die ein extrem breites Funktionsspektrum abbildet.

Die Farben des Samsung Galaxy S24 Ultra: „Titanium Black“, „Titanium Yellow“, „Titanium Gray“ und „Titanium Violet“. (Foto: t3n)

Was die Galaxy-AI-Fähigkeiten angeht, so machen die Kameraspielereien durchaus Spaß, sie sind aber größtenteils nicht vollkommen neu, da Google sie schon mit dem Pixel 8 (Pro) eingeführt hatte.

Neu im S24 Ultra sind indes die Echtzeitdolmetsch- und die Transkriptionsfunktion sowie die Möglichkeit, Inhalte zusammenzufassen. Bei diesen Features haben wir teilweise wenig überzeugende Ergebnisse erzielt, auch wenn sie durchaus Potenzial haben. Hier sollte Samsung aber noch nachbessern, um sie alltagstauglicher zu machen. Das Gute ist: All diese Funktionen lassen sich softwareseitig aufbohren und erfordern keine Änderungen an der Hardware. Ebenso sind alle KI-Features optional und nicht aufdringlich ins System integriert. Das heißt: Ihr könnt, müsst sie letztlich aber nicht nutzen. Dennoch empfehlen wir euch, sie wenigstens auszuprobieren. Den Echtzeitdolmetscher aber besser mit deutlicher Vorwarnung.

Auch wenn die KI-Funktionen noch etwas Liebe vertragen können, ist die Marschrichtung von Samsung dennoch die, die wir in den kommenden Monaten und Jahren allgemein erwarten können. Smartphones werden mehr denn je dank KI zu wirklich smarten Begleitern, die uns Arbeit abnehmen und uns im Alltag smarter denn je zur Seite stehen.

Das Samsung Galaxy S24 Ultra mit 256 Gigabyte Flashspeicher kostet 1.449 Euro, das Modell mit 512 Gigabyte schlägt mit 1.569 Euro* zu Buche. Im Samsung-Store wird eine Variante mit einem Terabyte verkauft, die 1.809 Euro kostet.

Lohnt sich der Wechsel von Galaxy S22 Ultra oder S23 Ultra?

Besitzer:innen eines Galaxy S22 Ultra oder S23 Ultra müssen nicht zwingend zur neuesten Version greifen, auch wenn sie mit KI-Features vollgepackt ist. Zum einen sollte Samsung die Features nachbessern, zum anderen dürften einige der Funktionen sogar mit dem anstehenden Update auf One UI 6.1 nachgereicht werden. Unklar ist derzeit, welche Funktionen auf die älteren Modelle übertragen werden.

Die beiden Vorgänger sind in puncto Kamera, Display und Leistung immer noch up to date. Wer indes ein älteres Modell besitzt, könnte sich das S24 Ultra durchaus einmal näher ansehen. Das Schöne an der neuen Generation ist nicht nur die aktuelle Hardware, sondern auch der Luxus, theoretisch sieben Jahre lang kein neues Gerät mehr kaufen zu müssen. Das gilt aber auch für Galaxy S24, S24 Plus und Googles Pixel‑8-Reihe. Letztere sind auch mit zahlreichen KI-Funktionen vollgepackt und eine Spur günstiger.

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