Tutorials

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Der Begriff „Tutorial“ hat seinen Ursprung im Lateinischen, wo er „beschützen“, „bewahren“ oder „pflegen“ bedeutet. Tutorials sind Gebrauchsanleitungen beziehungsweise kurze Unterweisungen zu einem spezifischen Thema, beispielsweise zu eng umrissenen Anwendungsfällen in Computerprogrammen. Für gewöhnlich sind diese Anleitungen chronologisch aufgebaut, sie führen den Nutzer Schritt für Schritt durch eine bestimmte Abfolge von Handlungen hin zum gewünschten Ergebnis.

Wozu werden Tutorials eingesetzt?

Wer sich in eine neue Software oder eine Computersprache, zum Beispiel Python, einarbeiten möchte, der will nicht unbedingt über sämtliche Hintergrundinformationen in Kenntnis gesetzt werden. Gerade bei der Einführung in ein neues Thema sorgen Tutorials dafür, dass ein Nutzer schnell zum aktiven Handeln kommt, statt erst langwierig theoretisches Fachwissen zu sammeln. Das Prinzip „Learning by Doing“, also Lernen durch eigenes Tun, kommt hier zum Einsatz. Die Anleitungen wenden sich, je nach Schwierigkeitsgrad, an Einsteiger (Beginner), Fortgeschrittene (Intermediate) und Experten (Professional). Oft werden sie vom Anbieter eines Programms oder von sehr erfahrenen Nutzern verfasst, da für gelungene Inhalte und nachvollziehbare Abläufe umfangreiche Fachkenntnisse notwendig sind. Der Sachverhalt wird meist mittels verschiedener Medien veranschaulicht, oft über eine Mischung aus Text und Bild oder auch durch das Abfilmen der Bildschirmaktivitäten. Wer Programmieren lernen möchte, kommt an Tutorials in der Regel nicht vorbei.

Welche Arten von Tutorials gibt es?

Grundsätzlich teilt man Anleitungen anhand des Contents, den sie enthalten, in Text-Tutorials, Bild-Tutorials und Video-Tutorials ein. Oft kommt auch eine Mischung der verschiedenen Inhaltstypen zum Einsatz, beispielsweise stellen Grafiken den Inhalt eines Textes visuell dar oder ein Video zeigt die vorab im Text beschriebene Handlung. Der Vorteil von Anleitungen mit Text und Bild liegt darin, dass sie relativ einfach erstellt werden können. Zudem bilden sie Abläufe Schritt für Schritt übersichtlich ab, und der Nutzer kann problemlos hin- und herspringen oder eine Pause einlegen. Videos hingegen stellen beispielsweise Bewegungsabläufe besser dar, als das über eine Abfolge von Bildern möglich wäre. Zudem kann ein Sprecher Inhalte erklären, während im Video die passenden Schritte durchgeführt werden. Für den Nutzer ist das Zuhören meist einfacher, als wenn er die Information lesen müsste. 

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