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Model Kleinwagen: Tesla arbeitet an Elektroauto für den „halben Preis“

Elon Musk hat erklärt, der Fokus von Tesla liege jetzt auf einer Fahrzeugplattform für kleinere Elektroautos. Der Kleinwagen soll halb so viel kosten wie Model Y und Co. Die Szene vertraut derweil weder der Preis- noch der Terminvorhersage.

2 Min. Lesezeit
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Diese Skizze hat Tesla Anfang 2020 auf Wechat veröffentlicht. Sieht so der neue Kleinwagen aus? (Bild: <a href="https://mp.weixin.qq.com/s/3LYZkKw4_0qXwlJlip-B5A">Tesla auf Wechat</a>)

„Das Fahrzeug der nächsten Generation wird etwa die Hälfte kosten und kleiner sein“, das hat Elon Musk im Zuge einer Investorenfragerunde angekündigt. Im Call nach der Bekanntgabe der Geschäftszahlen vermutete er zudem, die Produktion des Kleinwagens werde die aller anderen Autos zusammen übersteigen. Das Elektroauto könnte 2023 fertig sein, mutmaßte der Konzernchef.

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Musk hatte zuletzt seine Ankündigung, bis 2022 einen Tesla für unter 25.000 US-Dollar auf die Straße bringen, zurückgenommen. Man habe einfach zu viel zu tun, lautete die Begründung.

Neuer Fokus nach der Entwicklung von Semi und Cybertruck

Teslas Entwicklungsabteilung werde sich nun voll der neuen Plattform widmen. „Zu diesem Zeitpunkt sind wir mit der Entwicklung des Cybertrucks und des Semi fertig“, erklärte er. Alles, was der Hersteller aus Model S, 3, X, Y, Cybertruck und Semi gelernt habe, werde in das neue Auto einfließen.

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Musk schränkte ein: „Aber wir haben ein 2-zu-1-Ziel.“ Das liege darin, das kleinste Modell zu den halben Kosten zu bauen.

Teslas Kleinwagen: Kommt er wirklich? Und wenn ja, wann?

Musk hat in der Vergangenheit eine schwankende Position zu Teslas erstem Produkt im Einstiegssegment gezeigt. 2016 hatte er günstigeren E-Autos zunächst eine Absage erteilt. 2018 hatte er dann ein solches Auto in einem Interview angekündigt. In drei Jahren könne es losgehen, prophezeite er damals.

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Danach kochten jedes Jahr Gerüchte auf, das Auto befinde sich in Entwicklung. 2020 kündigte er für 2023 einen vollautonomen Kleinwagen an. Beides hielten Beobachter für unwahrscheinlich: den Termin und die Fähigkeit zum autonomen Fahren der Stufe 4. Im Sommer 2021 hieß es gar, die Vorbereitungen liefen auch Hochtouren.

Der einzige Grund, warum die Entwicklung nicht voll anlaufe: Die Serienfertigung der 4680er-Zellen stehe noch nicht. Daher legten sich Marktbeobachter auf einen anderen Zeitraum fest: frühestens 2023. Da die Batteriezellen von Typ 4680 noch auf sich warten lassen, wird auch dieser Termin schwer zu halten sein.

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Termin- und Preisankündigungen mit Vorsicht genießen

So reagiert die Szene verhalten auf die neusten Ankündigungen. Musk hat in der Vergangenheit bewiesen, dass seinen Aussagen wenig Vertrauen zu schenken ist.

Neben dem Hin und Her in Sachen Kleinwagenentwicklung stimmten zu häufig die Termine nicht. Davon abgesehen verkalkuliert sich Tesla auch immer mal mit den Preisen.

Das Model 3 war als 35.000-Dollar-Auto auf den Markt gekommen. Dieses Preisschild hielt sich jedoch nicht lange, aktuell kostet das Auto mindestens 40.390 Dollar. Das Model S sollte für 50.000 Dollar im Onlinestore stehen, der Preis liegt momentan bei 96.590 Dollar.

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Man muss Tesla allerdings zugestehen, dass durch Chipmangel und Lieferkettenprobleme gültige Vorhersagen derzeit schwierig sind. Andererseits sorgt Musk immer wieder für Überraschungen, und die neue Plattform könnte die eine oder andere bieten.

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