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Wunderlist

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Wunderlist ist eine plattformübergreifende To-do-App, die für iOS-, Android-, Windows-, Mac-Geräte sowie als Web-Oberfläche im Browser verfügbar ist. Erdacht wurde die Anwendung 2009 vom Berliner Startup 6Wunderkinder. Die Gründer sind Christian Reber, Charlette Prevot, Jan Martin, Daniel Marschner, Sebastian Scheerer und Robert Kock. Die erste Version wurde im Herbst 2010 veröffentlicht. Nach offiziellen Angaben wurde Wunderlist bis heute von mehr als zehn Millionen Nutzern installiert.

Die besten Funktionen von Wunderlist

Ziel von Wunderlist ist es, eine Liste offener Punkte zu verwalten. Nutzer können Einträge hierarchisch, alphabetisch oder nach Datum sortieren. Zu jeder Aufgabe lässt sich ein Fälligkeitsdatum und eine Erinnerung per Push-Nachricht festlegen. Neben einer Notizen-Funktion für jede Aufgabe können auch Bilder und Dokumente angehängt werden. Eine Stärke der App war jahrelang die Echtzeit-Cloud-Synchronisation. Auf diese Weise konnte man erstmals plattformübergreifend auf seine Aufgaben zugreifen. Gelobt wurde die App von vielen Tech-Medien für das durchdachte Design und die einfache Benutzerführung. Ursprünglich sollte Wunderlist nur ein Vorläufer für eine viel größere Projektmanagement-Software für Unternehmen sein, doch das sogenannte „Wunderkit“ wurde wegen Erfolglosigkeit eingestellt.

Microsoft hat Wunderlist übernommen

Im Juni 2015 wurde die 6Wunderkinder GmbH, das Unternehmen hinter Wunderlist, von Microsoft übernommen. Der Softwarekonzern aus den USA hatte wenige Monate zuvor einen Strategiewechsel in Richtung einer Plattform für Produktivitätsanwendungen verkündet und die App im Zuge dessen gekauft. Zwar äußerten sich weder Microsoft noch Wunderlist zum Kaufpreis. Nach Angaben des renommierten Wall Street Journals soll der Kaufpreis jedoch „zwischen 100 und 200 Millionen US-Dollar“ gelegen haben. Entsprechend sind die Gründer von Wunderlist mehrheitlich zu Millionären geworden und investieren das Kapital heute selbst in Startups. Wunderlist-Gründer und CEO Christian Reber beispielsweise gründete 2017 ein neues Softwareunternehmen.

Microsoft hingegen hatte Probleme, Wunderlist wie geplant in das eigene Produktportfolio einzubinden. Nach wenigen Monaten kündigte Microsoft eine eigene Anwendung unter dem Namen Microsoft To-Do an, die beliebte Wunderlist-Features enthalten sollte. Allerdings waren bei der späteren Veröffentlichung nur rudimentäre Funktionen vorhanden. Aus der Wunderlist-Community hagelte es dann Kritik.

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