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5 Dinge, die du diese Woche wissen musst: Wurde Segway zu gute Qualität zum Verhängnis?

Apple-Chef Tim Cook. (Foto: dpa)

Jeden Montagmorgen berichtet t3n.de-Chefredakteur Stephan Dörner über fünf Dinge, die zum Wochenstart wichtig sind. Diesmal geht es unter anderem um ganz viel Apple, etwas Elektromobilität, das Ende des Segways, Fehler in der Corona-Warn-App und Scrum in großen Unternehmen.

Guten Morgen,

in diesem Pioneers Breakfast gehen gleich zwei Ären (ja, ich habe diesen Plural nachgeschlagen) zu Ende: Apple verabschiedet sich von Intel und – sicherlich weniger weltbewegend: Ich verabschiede mich von t3n. Ab dem 1. August wird unser bisheriger Print-Chefredakteur Luca Caracciolo Gesamt-Chefredakteur von t3n.

Mich zieht es zu neuen Ufern in Berlin, meinem klaren Lebensmittelpunkt seit 2014. Wenn ihr im Kontakt bleiben wollt, folgt mir gerne auf Twitter. Dort bin ich als @Doener unterwegs.

1. Apples erste virtuelle WWDC setzt neue Maßstäbe

Wow, was für eine Show: Ohne Publikum hat Apple die mit Abstand wichtigste Entwicklerkonferenz WWDC seit Jahren abgehalten – hier könnt ihr euch noch einmal das komplette Video anschauen. Die Corona-bedingte Premiere ohne Publikum war gelungen – und überzeugte selbst manche Apple-Kritiker. Die wichtigsten News im Überblick:

Eine spannende Neuheit hat außerdem unser Redaktionsleiter Sébastien Bonset noch für euch entdeckt: App Clips sind kleine neue Pseudo-Apps auf dem iPhone, die nicht installiert werden müssen – und das könnte Paypal noch in Bedrängnis bringen.

Wenn ihr euch die Neuheiten lieber anhört und euch unsere Einordnung interessiert, hört doch in unseren Podcast rein: Apple WWDC 2020 – die wichtigsten Neuerungen im t3n-Check. Liegt euch eher das Text-Format, schaut noch mal in unser Protokoll der WWDC, die wir wie immer im Liveticker verfolgt haben.

2. Die 10 meistverkauften Elektroautos in Deutschland

Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch – wir haben dazu einen ausführlichen Themenschwerpunkt bei t3n. Aufgrund der Coronakrise plant die Bundesregierung eine E-Auto-Förderung von bis zu 9.000 Euro – alles, was ihr dazu wissen müsst, findet ihr hier. Das wird die E-Auto-Revolution sicher noch beschleunigen.

Doch wie das Geld anlegen? Eine gute Orientierung zum Start könnte sein, sich die derzeit beliebtesten E-Autos anzusehen. Wir haben für euch die zehn meistverkauften Elektroautos in Deutschland zusammengestellt.

Viele von euch werden allerdings in Großstädten und damit längst Post-Auto leben. Auch in dem Fall müsst ihr auf Elektromobilität nicht verzichten. Wer beispielsweise statt mit der übervollen Bahn lieber zur Arbeit radelt, dabei aber nicht zu sehr ins Schwitzen kommen will, sollte sich mal unter den E-Bikes am Markt umschauen. Wir haben unter anderem das Vanmoof S3 getestet: der Tesla unter den Pedelecs mit Turbo-Button. Und dieses Klapp-Pedelec könnte das ideale Pendlerbike sein. Auch das Möve E-Fly Up haben wir getestet: Das kann das Pedelec mit dem ungewöhnlichen Antrieb.

3. Zu gute Qualität? Segway wird eingestellt

In Berlin tauchen sie immer im Rudel auf: Segways, auf denen Touristen durch die Stadt gleiten. Mehr oder weniger elegant – auf jeden Fall aber futuristisch mutet das an. Allerdings haben diese zweirädrigen Stehscooter, die unter dem Markennamen Segway bekannt wurde, wohl leider keine Zukunft. Trotz seiner ikonischen Erscheinung wurde der Segway nicht zum Verkaufshit. Jetzt wird die Produktion eingestellt.

Ein möglicher Grund: Die Qualität war zu gut. Zumindest glaubt das Judy Cai, Präsidentin des Unternehmens. „Wir haben versucht, es zu analysieren: Warum steigen die Verkäufe nicht? Ein Grund, ich hasse es zu sagen, ist die Qualität, also wie langlebig es ist“, wird sie von Fastcompany zitiert.

4. Corona-Warn-App: Wo die App noch Schwächen hat und warum das Bugfixing kompliziert ist

Die deutsche Corona-Warn-App ist ein Erfolg. So oft wie die deutsche App wurde keine andere Corona-Warn-App heruntergeladen – die täglich aktualisierte Zahl findet ihr immer beim Robert-Koch-Institut. Einen Zwischenstand – zwölf Millionen Downloads – ist Großbritanniens Premier Boris Johnson um die Ohren geflogen. Er hatte die Opposition aufgefordert, ihm ein einziges Land zu nennen, das eine funktionierende Tracing-App hat.

Allerdings ist das zugrundeliegende Framework von Apple und Google noch nicht ganz fehlerfrei. Wir erklären euch, wo die App noch Schwächen hat und warum das Bugfixing kompliziert ist.

Falls ihr die Corona-Warn-App noch nicht habt, bitte ich euch erneut: Betriebssystem updaten und dann die App herunterladen! Das geht inzwischen auch in einigen anderen europäischen Stores abseits des deutschen.

5. Praxistipps zum Wochenstart: Wie skaliert man Scrum in Unternehmen?

Im Praxistipp der Woche geht es um einen Begriff, der schon so lange nicht nur Umfeld von Tech-Unternehmen gehyped wird, das einfach mehr als ein Hype dahinter stecken muss: Scrum. Im Kern geht es darum, von starren Hierarchien zu agilen Arbeitsmethoden zu kommen. Was aber schon im kleinen Team nicht einfach ist, stellt ganze Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Wir zeigen, wie es trotzdem klappen kann.

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Dein t3n-Team

2 Kommentare
Werner
Werner

Segway wird eingestellt , Die Qualität war zu gut. Zumindest glaubt das Judy Cai =>
Realitätssinn wäre besser. Die Dinger waren schlicht zu teuer. +8k für solche ein Teil? Dafür bekommt man einen guten, gebrauchten Wagen, oder zwei Super Sporträder.
Zudem wird ein sichere Abstellplatz benötigt. Ins Apartment mit hochbringen? Da sind Elektroroller viel praktischer, und halb so schwer.

P.S. Das Windows auf den neuen Macs nicht läuft, vermissen doch nur t3 Redakteure im Testmodus.

Antworten
Lars

So, wie er die Werbetrommel für diese hochstilisierte Tracing-App rührt, könnte man glatt meinen er wechselt zu den ÖR…

Antworten

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