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Android 10 Beta 4: Google finalisiert die APIs und bringt das Update aufs Pixel 3a zurück

Google Pixel 3a XL. (Foto: t3n)

Google hat die vierte Beta-Version von Android 10 Q veröffentlicht, die sich auf über 20 Geräten installieren lässt. Auch das Pixel 3a ist nun offiziell dabei und die APIs sind final.

Die Entwicklung von Android 10 Q befindet sich auf der Zielgeraden und wie in den vergangenen Jahren sollte im August die finale Version veröffentlicht werden. Mit der am Mittwoch veröffentlichten vierten Beta hat Google die fertigen Schnittstellen (API Level 29) integriert. Für Entwickler stehen sie in der aktualisierten Version von Android Studio bereit.

Hinweis: Google ist ein Problem mit Android Q Beta 4 im Zusammenhang mit der Installation aufgefallen. Daher habe das Unternehmen die Verteilung per OTA-Update für alle Pixel-Geräte vorübergehend pausiert, während das Problem untersucht werde. Die Verteilung werde fortgesetzt, sobald das Problem behoben sei, so Google. (Danke an Shu für den Hinweis!) Seit dem 11. Juni wird das Update wieder verteilt.

Android 10 Beta 4: Pixel 3a (XL) jetzt wieder dabei

Mit der dritten Betaversion hatte Google seine Mittelklasse-Pixel 3a und 3a XL in die Liste der Update-fähigen Geräte aufgenommen, aus Sicherheitsgründen aber wieder entfernt. Nach Veröffentlichung der vierten Beta lässt sich das Update auch wieder auf den neuesten Modellen der Pixel-Familie installieren.

Android 10: Nach der Installation von Android Q Beta 3 wird die Versionsnummer des Updates in den Einstellungen angezeigt. (Foto: t3n)

Auf dem Pixel 3a  kann Android Q Beta 4 installiert werden. (Foto: t3n)

Wie schon im Mai bietet Google zusammen mit seinen Hardwarepartnern das Q-Update für über 20 Nicht-Pixel-Smartphones an. Auch das wegen der US-Sanktionen kurzzeitig entfernte Huawei Mate 20 Pro (Test) ist wieder mit von der Partie.

Android 10 Q: Biometrische Gesichtserkennung wird nativ integriert

Viele für den Nutzer sichtbare Neuerungen sind in der vierten Beta nicht vorhanden – die optisch relevantesten in Form der neuen Gestennavigation und dem Dark Mode sind schon in der dritten Beta veröffentlicht worden. Nichtsdestotrotz enthält das Update einige spannende Funktionen und Hinweise auf neue Features.

Android 10 Q: Der Dark Mode ist da. (Foto: t3n)

Android 10 Q: Der Dark Mode ist da. (Foto: t3n)

In der vierten Beta sind erste deutliche Anzeichen für die erwartete native Integration der biometrischen Gesichtserkennung vorhanden. Bislang setzen Hersteller wie Huawei beim Mate 20 Pro auf eigene Lösungen. Mit Android 10 ziehen entsprechende Funktionen und Schnittstellen direkt ins System ein, sodass mit einer entsprechend sicheren 3D-Gesichtserkennung wie bei Apples iPhone Xs mit dem Gesicht etwa per Google Pay gezahlt werden kann (sofern ihr Dinge kauft, die über 25 Euro kosten).

Android 10 Beta 4 mit Hinweisen auf native Gesichts-Authentifizierung. Foto: 9to5Mac)

Android 10 Beta 4 mit Hinweisen auf native Gesichts-Authentifizierung. (Foto: 9to5Google)

Mit der Beta 4 kann eine Funktion namens Dynamic System-Updates (DSU) in den Entwicklereinstellungen oder per ADB aktiviert werden. Damit ist es möglich, ein vom Hersteller bereitgestelltes generisches Systemabbild (Generic System Image oder GSI) oder eine andere Android-Version temporär zu installieren. Das GSI ist kurzum eine reine Android-Version und könne von Entwicklern zum Testen der Android-Kompatibilität auf Smartphones eingesetzt werden.

In der Android 10 Q Beta 4 versteckt sich die DSU-Funktion. (Bild: Google)

In der Android 10 Q Beta 4 versteckt sich die DSU-Funktion. (Bild: Google)

Android 10 Beta 4: Diese Geräte unterstützen das Update

Besitzer eine Google-Pixel der ersten bis aktuellen Generation können ihr Smartphone auf der Website des Beta-Programms registrieren. Wer eines der folgenden Modelle besitzt, kann sich über Googles Beta-Partnerseite informieren, wie das Update auf ihr jeweiliges Gerät kommt.

Diese Smartphones unterstützen Android Q Beta 4:

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