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Android 12 ist fertig: Diese Features landen ab heute auf Pixel-Smartphones

Android 12 ist da. Google hat die finale Version des großen Updates für seine Pixel-Smartphones veröffentlicht. Einige Hersteller dürften zeitnah nachziehen.

4 Min. Lesezeit
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Android 12 auf dem Pixel 5. (Foto: t3n)

In diesem Jahr ist Google mit seiner großen Android-Iteration später als in den vergangenen Jahren dran. Zunächst hatte der Hersteller sein Update für das AOSP freigegeben, jetzt sind die Pixel-Geräte von Pixel 3 bis 5 dran. Die frisch vorgestellten Pixel-6-Modelle kommen ab Werk mit dem großen OS-Update. Mit Android 12 tüncht Google sein mobiles Betriebssystem in einen komplett neuen Anstrich namens Material You, das langfristig auf das komplette Google-Portfolio erweitert werden soll. Ein Blick auf einige Features.

Android 12 bringt Material You – zuerst fürs Pixel

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Google hat seine neue Designsprache Material You im Mai 2021 als Teil von Android 12 angekündigt. Es handelt sich dabei um das größte Designupdate von Android seit 2014, mit dem das bisher verwendete Material Design abgelöst wird. Wie Material Design soll Material You auf alle Produktreihen wie das neue Wear OS und Webdienste ausgerollt werden.

Mit Android 12 könnt ihr euer (Pixel-)Smartphone künftig stärker individualisieren. (Bild: Google)

Das Redesign wird zunächst auf den Pixel-Smartphones landen und Nutzer:innen eine bisher nicht dagewesene Palette an Individualisierungsoptionen an die Hand geben – Google spricht dabei von „Form Follows Feeling“ als einem der Konzepte hinter der neuen Designsprache. Das Design des Smartphones von System und Apps soll künftig der bevorzugten Farbpalette des Nutzers oder der Nutzerin folgen, die vom ausgewählten Bildschirmhintergrund extrahiert wird. Die Farben spiegeln sich auch in den überarbeiteten Bedienelementen wider, die bei Nichtgefallen mithilfe von Farbpaletten weiter individualisiert werden können.

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Auch wenn diese dynamische Farbextraktion zunächst nur für Pixel-Geräte verfügbar sein wird, deutet sich schon jetzt an, dass Google die Schnittstellen ins quelloffene AOSP mit Android-Version 12.1 schieben könnte. Damit können auch andere Smartphone-Hersteller und Entwickler die Farbkalibrierung in ihre Geräte und Android-Oberflächen integrieren.

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Android 12 mit weiteren Design-Tweaks

Android 12 bekommt auch neue Widgets. (Bild: Google)

Bestandteil der neuen OS-Version sind außerdem aktualisierte Widgets, eine überarbeitete Benachrichtigungsleiste und neue Quick Settings mit verspielten Animationen und intuitiverer Bedienung. Unter anderem sind etwa Google Pay und die Smarthome-Steuerung in die Quick Settings umgezogen. Mit Android 11 waren sie zunächst in das Powerbutton-Menü integriert worden. Darüber hinaus sind die beiden Features Teil des Sperrbildschirms, um rascher auf sie zugreifen zu können.

Überdies kann der Google Assistant künftig nicht mehr neben dem Hotword „Okay Google“ über eine umständliche Wischgeste, sondern optional per Powerbutton gestartet werden.

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Besonders für Smartphones mit großen Displays praktisch ist der nativ eingebaute Einhandmodus, mit dem der obere Teil des Bildschirms mit einer Wischgeste über die kleine Pille am unteren Displayrand quasi heruntergezogen wird. Zurück auf Vollbildmodus gelangt ihr über einen Tap auf die freie Fläche.

Android 12: Mehr Kontrolle über Daten und Privatsphäre

Ein weiterer wichtiger Aspekt von Android 12 ist neben dem Redesign vor allem die Erweiterung der Datenschutz-Features: Unter anderem bekommt ihr mehr Transparenz darüber, welche Apps auf eure Daten zugreifen. Außerdem erhaltet ihr weitere Kontrollmöglichkeiten, damit ihr einfacher entscheiden könnt, welche Anwendungen private Informationen beziehen.

Android 12 bringt mit dem Privacy-Dashboard mehr Kontrolle. (Bild: Google)

Über das neue Privacy-Dashboard bekommt ihr mit Android 12 einen besseren Überblick über die Berechtigungseinstellungen von Apps und darüber, auf welche Daten wie oft und von welchen Apps zugegriffen wird. Von dort aus gelangt ihr auf Wunsch auch zur Nachjustierung in die App-Berechtigungseinstellungen.

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Android 12 zeigt euch, wenn eine App auf Mikrofon oder Kamera zugreift. (Bild: Google)

Wie Apple es schon mit iOS 14 eingeführt hatte, zeigt Android 12 oben rechts in der Statusleiste an, wenn Apps auf Mikrofon oder Kamera zugreifen. Wenn ihr den Zugriff von Apps auf die Sensoren für das gesamte System entfernen wollt, lässt sich das mithilfe von zwei neuen Schaltern in den Schnelleinstellungen erreichen. Zudem könnt ihr Apps nur noch euren ungefähren Standort mitteilen, was etwa bei Wetter-Apps vollkommen ausreicht.

Weiter bringt Android 12 die sogenannten Scrolling-Screenshots mit sich, mit denen ihr den kompletten Bildschirminhalt oder eine Website aufnehmen könnt. Außerdem erlaubt Android 12 es, Spiele schon während des Downloadprozesses zu spielen.

Android 12 mit vielen weiteren Neuerungen

Android 12 hält aber noch viele kleine und große Neuerungen bereit, wie etwa ein verbessertes haptisches Feedback für Apps und neue Kamerafunktionen: Kameraeffekte wie Bokeh, HDR und Nachtmodus sind mit dem neuen Update nativ ins Betriebssystem integriert worden.

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Darüber hinaus spielt Googles sogenanntes Project Mainline erneut eine Rolle. Ziel des Projektes ist es, den Smartphone-Herstellern Teile des Android-Updates abzunehmen und sie stattdessen selbst über die Google-Play-Dienste einspielen zu können. Die neue Android-Iteration fügt das Modul Android Runtime (ART) hinzu, mit dem Updates für die Laufzeitumgebung und die Bibliotheken auf Geräten durchgeführt werden können. Auf diesem Wege könne Google die Laufzeitleistung und -korrektheit optimieren, den Speicher effizienter verwalten und Kotlin-Operationen beschleunigen, ohne ein vollständiges Systemupdate ausführen zu müssen.

Android 12 als OTA-Update für viele Pixel-Modelle

Wie in den Jahren zuvor liefert Google das große OS-Update für seine Pixel-Smartphones aus. Dabei sind die ersten beiden Generationen der Google-Phones außen vor: Nur Geräte ab der dritten Generation erhalten die neue OS-Version.

Diese Smartphones erhalten Android 12 zuerst:

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Googles Pixel 6 wird mit Android 12 ab Werk ausgeliefert. (Bild: Google)

Das Update wird Over-the-Air verteilt und sollte bei allen Besitzern eines der Modelle in den nächsten Stunden aufschlagen. Smartphones weiterer Fabrikate erhalten die neue Version direkt vom Hersteller und werden sich teils noch Monate gedulden müssen – wenn sie es denn überhaupt bekommen. Laut Google können wir mit Updates für Geräte von Samsung, Oneplus, Oppo, Realme, Tecno, Vivo, Xiaomi und weiteren Hersteller im Laufe dieses Jahres rechnen.

Welche Smartphones das Android-12-Update erhalten, haben wir in einer großen Übersicht zusammengefasst: Android 12: Diese Smartphones erhalten das große Update

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