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Airpods 3 und Macbook Pro mit neuem Design: Was Apple heute vorstellen könnte

Apple wird am 18. Oktober sein womöglich letztes Event des Jahres abhalten, das einige weitere, teils lang erwartete neue Produkte hervorbringen wird. Unter anderem werden wohl die rumdum neu entwickelten Macbook Pros präsentiert werden. Und was noch?

5 Min. Lesezeit
Apple Event am 18. Oktober 2021. (Bild: Apple)

Apple hat im Zuge seines September-Events bereits ordentlich abgeliefert: Es gab neue iPhones, neue Apple-Watches und frische iPads, von denen das Mini-Modell das Highlight sein dürfte. Traditionsgemäß ist die iPhone-Vorstellung nicht das letzte Apple-Event des Jahres. Schließlich ist Apple uns noch ein paar Produkte „schuldig“, die wir im Laufe des Events am 18. Oktober zu Gesicht bekommen könnten. Was hat Apple also für dieses Jahr wohl noch in petto?

Macbook Pro 14 und 16 mit schnellem M1X-Chip und Redesign – Notch eher unwahrscheinlich

Nachdem sie ursprünglich schon zur WWDC 2021 erwartet wurden, werden die neuen Macbook-Pro-Modelle mit hoher Wahrscheinlichkeit im Laufe des Oktober-Events enthüllt. Dass sie schon fertig sind, zeigt sich sowohl durch bei der EEC eingereichte Unterlagen als auch aufgrund des Insiderwissens von Bloomberg-Reporter Mark Gurman.

Hinweis: Hier gibt es das Apple-Event im Liveticker und Livestream

9to5 Mac hat aus gestohlenen Skizzen des Macbook Pro 2021 ein Renderbild angefertigt. (Bild: 9to5Mac)

Diversen Gerüchten zufolge sollen die neuen Pro-Notebooks in einem neuen, kantigeren Design daherkommen. Das kleinere Modell soll ein etwas größeres 14-Zoll-Display erhalten und das bisherige 13-Zoll-Modell ablösen. Trotz des etwas größeren Bildschirms werde der Rechner dank schmalerer Ränder um den Bildschirm herum nicht größer, heißt es. Es wird zudem spekuliert, dass Apple bei den Modellen wie schon beim großen iPad Pro (Test) auf ein Mini-LED-Display setzen wird, das etwa bessere Kontrastwerte liefert – auch eine Bildwiederholrate von 120 Hertz wird erwartet. Diese hatte Apple mit den iPad Pros eingeführt und im September auf die Pro-Modelle des iPhone 13 gebracht.

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Mit den neuen Macbook Pros wird Apple mit hoher Wahrscheinlichkeit eine leistungsfähigere Generation der hauseigenen Silicon-Chips ankündigen. Apple arbeite angeblich an zwei neuen Chip-Varianten mit den Codenamen „Jade C-Chop“ und „Jade C-Die“. Im Unterschied zu den bisherigen M1-Chips, die jeweils vier Hochleistungs- und Energieeffizienzkerne sowie bis zu acht Grafikkerne an Bord haben, sollen die neuen Apple-Silicon-Prozessoren acht Hochleistungs-, zwei Effizienz- und je nach Ausführung 16 oder 32 Grafikkerne besitzen. Zudem unterstütze der mutmaßlich M1X getaufte Prozessor wohl bis zu 64 Gigabyte RAM. Das wäre ein großer Sprung zum M1-Prozessor, der maximal 16 Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt. Zudem ist zu hoffen, dass mehr als ein externer Monitor angeschlossen werden kann.

9to5 Mac hat aus gestohlenen Skizzen des Macbook Pro 2021 ein Renderbild angefertigt. (Bild: 9to5Mac)

Abgesehen vom erwarteten neuen Design, besseren Displays und schnelleren Prozessoren könnte Apple alte Bekannte zurückbringen: So soll etwa der beliebte magnetische Magsafe-Ladeanschluss wiederbelebt werden; es ist indes nicht vollkommen klar, in welcher Form. Zudem kursieren Gerüchte, denen zufolge Apple einige vor Jahren entfernte Anschlüsse wie einen HDMI-Port und den SD-Kartensteckplatz wiederbeleben und die gemeinhin eher unbeliebte Touchbar dafür rauskicken. Einem aktuellen Bericht von Mark Gurman zufolge sei zwar mit dem Aus der Touchbar zu rechnen, die Wiederkehr der alten Anschlüsse sei wohl doch eher unwahrscheinlich.

Ein weiteres, eher unwahrscheinliches Gerücht besagt, Apple könnte seinen Macbooks eine Notch wie beim iPhone verpassen. Wir halten dieses Feature tendenziell für unwahrscheinlich. Der Leaker gilt als nicht sonderlich treffsicher, als zuverlässig geltende Quellen wie Mark Gurman und Ming-Chi Kuo haben nichts dergleichen verlauten lassen.

Neuer Mac Mini in kleinerem Gehäuse und mit mehr Power

Neben den aktualisierten Macbook Pros wird außerdem eine neue Generation des Mac Mini erwartet.

So könnte der neue Mac Mini (2021) aussehen. (Bild: Jon Prosser; Renders by Ian)

Bloombergs Gurman zufolge werde der kompakte Desktoprechner noch kleiner als die bisherige Version werden und den gleichen Prozessor erhalten wie die kommenden Macbook Pros. Das kommende Gerät werde in diesem Zuge optisch neu gestaltet und mit zusätzlichen Anschlüssen bestückt, heißt es. Die Rede ist unter anderem von vier anstelle von bisher zwei USB-C-Ports, die mit hoher Wahrscheinlichkeit wie der neue iMac 24 (Test) Thunderbolt/USB-4 unterstützen dürften. Des Weiteren sollen sowohl die USB-Typ-A- und HDMI-Anschlüsse als auch ein Ethernetport (RJ45) an Bord sein. Der Ladeanschluss werde zudem per magnetischem Anschluss wie beim iMac 24 realisiert.

So könnte der neue Mac Mini (2021) aussehen. (Bild: Jon Prosser; Renders by Ian)

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Neue Ohrstöpsel: Airpods 3 im Pro-Design erwartet

Apple Airpods 3

Angebliche Airpods 3 samt Case. (Bild: 52audio.com)

Abseits der neuen Macs mit schnelleren Apple-Silicon-Chip können wir mit der schon zum iPhone-Event erwarteten Ankündigung der Basis-Airpods der dritten Generation rechnen.

Gerüchten und Leaks zufolge zufolge sollen die günstigeren Ohrstöpsel ein ähnliches Design wie die Airpods Pro aufweisen. So soll der Stiel etwas kürzer werden, zudem sollen sie Silikon-Polster für einen besseren Sitzkomfort erhalten. Um den Preis weiter niedriger als bei den Pro-Modellen zu halten, soll Apple aber auf eine aktive Geräuschunterdrückung verzichtet habe. Außerdem strebe Apple für die Airpods 3 eine längere Laufzeit an.

macOS 12 Monterey im Anmarsch

Federighi macOS Monterey

Craig Federighi führt Apple-Nutzer in neue macOS-Monterey-Funktionen ein. (Foto: Apple)

Im Zuge des Events wird Apple passend zur neuen Mac-Hardware das Release-Datum für seine neue macOS-Version Monterey nennen. Die neue OS-Version soll iOS und macOS näher zusammenbringen: So ziehen diverse Funktionen ein, die Apple mit iOS und iPadOS 15 angekündigt hatte. Dazu gehören etwa Shareplay in Facetime, der Raumklang Spatial Audio sowie das Quicknotes-Feature und die Texterkennung in Fotos, Live-Text. Welche Macs das Update erhalten werden, haben wir schon an anderer Stelle zusammengefasst.

Universal Control MacOS 15

Universal Control verbindet iPad mit Macbook und iMac – wird aber wohl erst mit einem späteren Monterey-Update erscheinen. (Foto: Apple)

Spekulation: Zeigt Apple seine erste Augmented- oder Mixed-Reality-Bille?

Während wir die ersten genannten Produkte als so gut wie gesetzt betrachten können, ist es durchaus möglich, dass der Hersteller in diesem Jahr noch einen ersten Blick auf das erhoffte nächste große Ding gewähren könnte: Apple Glass.

Apple Glass

Apple Glass kommt wohl Ende 2021. (Screenshot: Youtube, Prosser/t3n)

Seit Jahren werkelt Apple an einer neuen Produktkategorie im Bereich der Augmented Reality, die langfristig eine genauso große Relevanz wie das iPhone haben soll, geht es nach Apple-Chef Tim Cook. Viele Gerüchte und Analysten-Prognosen deuten darauf hin, dass der Hersteller allmählich die Hüllen von diesem Produkt nehmen könnte. Unter anderem berichtete der renommierte Analyst Ming-Chi Kuo schon Anfang des Jahres darüber, dass 2021 das Jahr der AR-Brille sein könnte. Gerüchten zufolge könnte so ein Produkt um die 500 US-Dollar kosten und in Verbindung mit dem iPhone genutzt werden.

Das Branchenmagazin The Information hatte ebenso Anfang des Jahres von einem ersten Apple-Produkt berichtet, das bis 2022 auf den Markt kommen soll. Dabei handelt es sich um ein VR- und AR-Headset, das sich in erster Linie an Entwickler richte und über 3.000 Dollar kosten soll.

So soll die N301 laut The Information in etwa aussehen. (Bild: The Information)

Ob Apple beide Produkte zeigen könnte oder zunächst nur das Mixed-Reality-Headset oder keines von beiden – wir wissen es nicht. Jedoch wäre es sinnvoll, zunächst Entwickler mit entsprechender Hardware zu versorgen, um ein entsprechendes Ökosystem auf die Beine zu stellen. Lassen wir uns überraschen.

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4 Kommentare
Andreas Schorre
Andreas Schorre

Ich freue mich wirklich auf das Event, aber andererseits kommt mir doch eine ganz entscheidene Frage in den Sinn! Was ist mit dem überfälligen iMac 27″ oder 30″ Zoll?
Nachdem das neue 24″ Modell ja jetzt schon eine Weile am Markt ist, lässt die größere Version schon sehr lange auf sich warten. Warum vermisst das hier keiner?
Wenn ich den Artikel hier mit möglichen „Neuheiten“ lese, findet der iMac nicht einmal Erwähnung. Ich finde den iMac viel interessanter und auch notwendiger als ein nochmal verbesserter Mac mini oder ein paar verbesserte Kopfhörer!

Auf die neuen Notebooks freue ich mich, wahrscheinlich aber nur, weil der große iMac wieder nicht dabeisein wird und ich deswegen ein Macbook Pro holen werde…
Vielleicht habe ich ja auch wahnsinniges Glück und der neue große iMac funkelt morgen doch am Apple-Himmel… ein Highlite mit dem keiner gerechnet hat…das wär’s!

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Andreas Floemer

Hi Andreas, es heißt, für den großen iMac braucht Apple noch Zeit, um einen entsprechend leistungsfähigen Prozessor zu entwickeln. Man munkelt, er könnte erst gegen Mitte/Ende nächsten Jahres zusammen mit einem neuen Mac Pro erscheinen. Siehe https://t3n.de/news/macbook-pro-redesign-imac-1395381/

Antworten
Andreas Schorre
Andreas Schorre

Hallo Andreas, vielen Dank für den Artikel, auch wenn es meine guten Hoffnungen natürlich zunichte macht. :-(
Was holt man sich bis Ende nächsten Jahres denn als „Ersatz“? Ein Macbook Air, oder besser ein 14er Macbook Pro?
Das 16er Macbook Pro wird preislich ja schon fast so teuer wie der zu erwartende iMac werden.

MrX
MrX

Meine Begeisterung bei den Leistungsdaten und den Schnittstellen incl Magsafe war groß.
Leider ist auch der Preis jenseits der 2000er Marke für das 14er schon eine Hausnummer. Schade eigentlich ‍♂️

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