Anzeige
Anzeige
News
Artikel merken

ChatGPT ist ein mächtiges KI-Tool, wir erklären, was es kann

OpenAI hat den Prototyp für sein neues KI-Projekt ChatGPT veröffentlicht. Doch was genau kann der Chatbot eigentlich und warum versetzt er ganze Branchen in Aufruhr?

3 Min. Lesezeit
Anzeige
Anzeige

Der Chatbot wurde von Open AI entwickelt. (Foto: Piotr Swat/Shutterstock)

Das 2015 gegründete OpenAI widmet sich der Erforschung künstlicher Intelligenz. Jetzt hat das Unternehmen mit ChatGPT einen Chatbot veröffentlicht, der in der Lage sein soll, menschliche Dialoge zu verstehen und Antworten zu generieren, die ein Mensch nicht besser hätte formulieren können. Der Bot erobert das Internet im Sturm, sorgt aber auch für besorgte Mienen.

Anzeige
Anzeige

Mit der Arbeit an ChatGPT begann OpenAI im Jahr 2018. Bisher wurden zwei Versionen entwickelt, die jedoch nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Was ist ChatGPT?

ChatGPT – GPT steht für Generative Pre-Trained Transformer – ist ein KI-Chatbot-System, das den automatisierten Kundensupport-Chats ähnelt, die es online zuhauf gibt. Dabei ist der Bot jedoch deutlich fortschrittlicher, da er nicht auf eine Handvoll Antwortoptionen beschränkt ist, die das Gespräch schnell frustrierend werden lassen können.

Anzeige
Anzeige

ChatGPT ist da deutlich komplexer. Das Dialogformat erlaubt Rückfragen, gesteht eigene Fehler ein und weist unangemessene Anfragen zurück. ChatGPT kann dabei mehr als nur ein Gespräch führen. OpenAI hat den Chatbot mit der Fähigkeit ausgestattet, Grammatik zu korrigieren, schwierigen Text in einfachere Konzepte zusammenzufassen, Filmtitel in Emojis umzuwandeln und sogar Fehler im Python-Code zu beheben.

Ist ChatGPT kostenlos?

Ja, ChatGPT kann derzeit während der Feedback-Phase von OpenAI kostenlos verwendet werden. Das Unternehmen hofft, die Bewertungen nutzen zu können, um die endgültige Version zu verbessern.

Anzeige
Anzeige

Um ChatGPT zu testen, muss die offizielle Seite des Bots besucht und ein Konto erstellt werden. Nachdem die Option „für den persönlichen Gebrauch“ angeklickt wurde, muss der Nutzer für ein Gespräch mit dem Bot auf „Q&A“ klicken. Hier kann dann auch direkt eine Frage eingegeben werden. Die Antwort kann dabei einige Sekunden auf sich warten lassen.

Woher kommen die Daten für ChatGPT?

Der Chatbot basiert auf dem Sprachmodell GPT-3 von OpenAI. Dieses Sprachmodell setzt auf die Deep-Learning-Technologie und wird mit Algorithmen trainiert, die mit großen Textmengen aus dem Internet gefüttert werden.

Anzeige
Anzeige

Wie kann ChatGPT verwendet werden?

Nutzer haben die Technologie als Alternative zu Google beschrieben, da sie in der Lage ist, Beschreibungen, Antworten und Lösungen auf komplexe Fragen zu liefern, einschließlich Möglichkeiten zum Schreiben von Code und zur Lösung von Layoutproblemen und Optimierungsfragen.

Reale Anwendungen könnten das Generieren von Inhalten für Websites, das Beantworten von Kundenanfragen, das Aussprechen von Empfehlungen sowie das Erstellen automatisierter Chatbots umfassen.

Könnte ChatGPT den Menschen ersetzen?

Es wurde spekuliert, dass Berufe, die von der Produktion von Inhalten abhängig sind, obsolet werden könnten. Dazu zählt alles von Professoren und Historikern bis hin zu Programmierern und Journalisten.

Anzeige
Anzeige

In den Tagen seit seiner Veröffentlichung haben Akademiker Antworten auf Prüfungsanfragen generieren lassen, von denen sie sagen, dass sie die volle Punktzahl ergeben würden, wenn sie von einem Studenten eingereicht werden würden. Programmierer haben das Tool verwendet, um Codierungsherausforderungen in obskuren Programmiersprachen in Sekundenschnelle zu lösen. Auch schnelle Nachrichtentexte, die sonst von Journalisten verfasst werden, kann die KI liefern.

Auch die Politik muss sich zwangsläufig mit ChatGPT beschäftigen. Es muss ein rechtlicher Rahmen geschaffen werden in dem Chatbots wie ChatGPT agieren können. Dabei geht es um die Sicherstellung korrekter Informationen wenn die KI beispielsweise im Bankensektor oder bei Verkaufsentscheidungen eingesetzt wird.

Welche Kritik gibt es an ChatGPT?

In seiner derzeitigen Phase fehlen dem Chatbot jedoch die Nuancen, Fähigkeiten zum kritischen Denken oder die Fähigkeit zur ethischen Entscheidungsfindung, die für erfolgreichen Journalismus unerlässlich sind.

Anzeige
Anzeige

Außerdem endet die aktuelle Wissensbasis im Jahr 2021, wodurch einige Abfragen und Suchen nutzlos sind. ChatGPT kann auch völlig falsche Antworten geben und Fehlinformationen als Tatsachen darstellen und „plausibel klingende, aber falsche oder unsinnige Antworten“ schreiben, wie das Unternehmen einräumt.

Gibt es Konkurrenz für ChatGPT?

Viele große Konzerne haben in den letzten Jahren ordentlich Geld in die Forschung zu künstlicher Intelligenz gesteckt. In Sachen Chatbots geben OpenAI und die britische Alphabet-Tochter Deepmind jedoch den Ton an.

So sieht es aus, wenn Dall-E unsere Headlines malt:

Dall-E malt unsere Headlines Quelle: DALL·E
Fast fertig!

Bitte klicke auf den Link in der Bestätigungsmail, um deine Anmeldung abzuschließen.

Du willst noch weitere Infos zum Newsletter? Jetzt mehr erfahren

Anzeige
Anzeige
Ein Kommentar
Bitte beachte unsere Community-Richtlinien

Wir freuen uns über kontroverse Diskussionen, die gerne auch mal hitzig geführt werden dürfen. Beleidigende, grob anstößige, rassistische und strafrechtlich relevante Äußerungen und Beiträge tolerieren wir nicht. Bitte achte darauf, dass du keine Texte veröffentlichst, für die du keine ausdrückliche Erlaubnis des Urhebers hast. Ebenfalls nicht erlaubt ist der Missbrauch der Webangebote unter t3n.de als Werbeplattform. Die Nennung von Produktnamen, Herstellern, Dienstleistern und Websites ist nur dann zulässig, wenn damit nicht vorrangig der Zweck der Werbung verfolgt wird. Wir behalten uns vor, Beiträge, die diese Regeln verletzen, zu löschen und Accounts zeitweilig oder auf Dauer zu sperren.

Trotz all dieser notwendigen Regeln: Diskutiere kontrovers, sage anderen deine Meinung, trage mit weiterführenden Informationen zum Wissensaustausch bei, aber bleibe dabei fair und respektiere die Meinung anderer. Wir wünschen Dir viel Spaß mit den Webangeboten von t3n und freuen uns auf spannende Beiträge.

Dein t3n-Team

Anton

Ist irgendwie schon etwas frech quasi 1:1 Abschnitte aus einem Artikel in The Guardian vom 05.12. mit dem Titel „What is AI chatbot phenomenon ChatGPT and could it replace humans?“ zu kopieren, zu übersetzen und hier in Deutschland als eigenen Text verkaufen. Vielleicht haben aber auch beide Autoren ChatGPT genutzt, wer weiß

Antworten

Melde dich mit deinem t3n Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus!
Hallo und herzlich willkommen bei t3n!

Bitte schalte deinen Adblocker für t3n.de aus, um diesen Artikel zu lesen.

Wir sind ein unabhängiger Publisher mit einem Team von mehr als 75 fantastischen Menschen, aber ohne riesigen Konzern im Rücken. Banner und ähnliche Werbemittel sind für unsere Finanzierung sehr wichtig.

Schon jetzt und im Namen der gesamten t3n-Crew: vielen Dank für deine Unterstützung! 🙌

Deine t3n-Crew

Anleitung zur Deaktivierung
Artikel merken

Bitte melde dich an, um diesen Artikel in deiner persönlichen Merkliste auf t3n zu speichern.

Jetzt registrieren und merken

Du hast schon einen t3n-Account? Hier anmelden

oder
Auf Mastodon teilen

Gib die URL deiner Mastodon-Instanz ein, um den Artikel zu teilen.

Anzeige
Anzeige