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Analyse

iPhone 14 und 14 Pro: So sollen die neuen Apple-Smartphones aussehen, das soll drinstecken

Das iPhone 14 wird heute vorgestellt. Hier fassen wir euch zusammen, wie die neuen Smartphones aussehen werden, was in ihnen steckt und wie sich Basis- und Pro-Modelle unterscheiden sollen. Unter anderem deutet sich an, dass die Pro-Modelle mehr „Pro“ werden.

12 Min.
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iPhone 14 Pro und Pro Max womöglich ohne große Notch. (Bild: Via Macrumors)

Die iPhone-13-Serie ist seit fast einem Jahr auf dem Markt und wird am 7. September 2022 von der iPhone-14-Generation abgelöst. Auch wenn Apple sich bei seinen Produkten wie eh und je in Schweigen hüllt, sind schon ziemlich viele Details von dem durchgesickert, was von der Nachfolgegeneration zu erwarten ist. Die neuen iPhones werden sich teilweise vom Design her unterscheiden, die Mini-Serie wird wohl eingestampft und durch ein größeres „Plus“-Modell ersetzt. Unklar ist, ob ein weiterer Anschluss abgeschafft wird.

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Übrigens: Wir werden das Apple-Event per Liveticker begleiten und zeitnah über alle Neuerungen berichten.

iPhone 14 Pro: Adios Face-ID-Balken, Hallo „Pille“

Nachdem die iPhone-13-Modelle eher als ein inkrementelles Update der 2020er iPhone-Generation betrachtet werden kann, wird Apple in diesem Jahr seinen Smartphones gemäß dem traditionellen Dreijahreszyklus ein größeres Redesign verpassen. Das berichteten Bloomberg-Reporter Mark Gurman, Analyst Ming-Chi Kuo und Leaker Jon Prosser.

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So soll das iPhone 14 Pro aussehen. (Renderbild: FPT)

Prosser lag mit seinem mutmaßlich großen Leak von 2021, der ein radikales Redesign prognostizierte, allerdings gehörig daneben. Seinen Ausführungen nach sollten die Pro-Versionen der iPhone-14-Modelle keinen Kamerabuckel mehr besitzen und eine plane Rückseite erhalten. Damit dennoch ausreichend Platz für die Kamerasensoren und Linsen sei, würde Apple die Geräte ein wenig dicker gestalten, hieß es. Mittlerweile ist klar, dass uns der Kamerabuckel erhalten bleibt und sogar größer wird. Prossers Informationen, dass Apple die Notch abschaffen und gegen ein Loch im Display wie bei vielen Android-Smartphones ersetzen wird, war hingegen nicht vollkommen falsch.

Der Kamerabuckel bleibt uns wohl auch beim iPhone 14 (Pro) nicht erspart. (Renderbild: 91 Mobiles)

iPhone 14 Pro mit „smarter Notch“

Denn auf der Vorderseite wird der Hersteller sich wohl – zumindest bei den Pro-Modellen – des großen Face-ID-Balkens entledigen und stattdessen auf eine besondere zweigeteilte Punch-Hole-Lösung setzen. Apple werde eine längere Öffnung für die 3D-Gesichtserkennung nutzen und eine weitere für die Selfie-Kamera.

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Das iPhone 14 Pro soll eine smartere pillenförmige Displayaussparung für Face ID und Selfie-Kamera erhalten. (Bild: 9to5Mac)

Bei aktiviertem Bildschirm sollen die zwei Öffnungen per Software zu einer einzigen pillenförmigen Öffnung verschmelzen, heißt es nun. Dabei könnten in dem verdunkelten Teil des Displays zwischen den Öffnungen etwa Privatsphäreindikatoren für Mikrofon und Kamera angezeigt werden, wie 9to5 Mac berichtet. Diese befinden sich derzeit in der Statusleiste. Laut 9to5 Mac könnten Benutzer:innen zudem in der Lage sein, auf die Indikatoren zu tippen, um sich eine Liste der Apps anzeigen zu lassen, die entweder auf das Mikrofon oder die Kamera zugreifen. Mark Gurman bestätigt Apples neue „Notch“-Pläne auf Twitter.

Der größere Kamerabuckel der kommenden iPhones zeigt sich derweil auf mutmaßlichen CAD-Renderbildern. Die CAD-Bilder zeigen außerdem den pillenförmigen Ausschnitt im  Display für die Face-ID-Sensoren, die auch der renommierte Display-Analyst Ross Young untermauert.

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iPhone 14: 4 Größen, das Mini ist tot

Statt einem einfachen Loch für die Selfie-Kamera könnte Apple beim iPhone 14 (Pro) auf eine Pillenform setzen. (Renderbild: 91 Mobiles)

Die Anzahl der Modelle bleibe gleich, sodass es im Herbst 2022 abermals vier iPhone-Varianten geben werde. Jedoch wird gemunkelt, dass Apple das iPhone Mini zugunsten einer zweiten Max-Version mit 6,7-Zoll-Display aufgeben könnte. Das 2022er Lineup würde damit aus zwei Modellen mit 6,1-Zoll-Displays und zwei großen Versionen mit 6,7-Zoll-Bildschirm bestehend. Die große Basisvariante könnte Apple derweil nicht mit dem Zusatz „Max“ versehen, sondern „Plus“ nennen. Das meint zumindest der Leaker Duanrui, der in der Vergangenheit nicht selten richtig lag.

Die 4 erwarteten iPhone-14-Modelle: 

  • iPhone 14: ~ 6,1 Zoll – 60 oder 90 Hertz
  • iPhone 14 Plus: ~ 6,7 Zoll – 60 oder 90 Hertz
  • iPhone 14 Pro: ~ 6,1 Zoll – 1 bis 120 Hertz („ProMotion“)
  • iPhone 14 Pro Max: ~ 6,7 Zoll – 1 bis 120 Hertz („ProMotion“)

Doch nicht nur bei den Display-Diagonalen gibt es wohl Veränderungen: Glaubt man den Informationen von 9to5 Mac, könnte Apple das Seitenverhältnis der Pro-iPhones ändern, sodass sie schmaler und etwas länger werden. Einem Hands-on-Video eines Mockups des iPhone 14 Pro zufolge könnten die Topmodelle breiter und minimal dicker werden. Die Basismodelle sollen sich indes am iPhone 13 orientieren.

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Hinsichtlich der Display-Technologien dürfte es sich ähnlich wie bei den 2021er Modellen verhalten: Die Pro-Versionen erhalten adaptiv geregelte 120-Hertz-Bildschirme, die auf bis zu ein Hertz heruntergeregelt werden können, während die Nicht-Pro-Varianten bei 60 oder vielleicht 90 Hertz landen. Auch bei der Displayqualität werde es Unterschiede zwischen den Pro- und Nicht-Pro-Geräten geben, wie The Elec berichtet. Dabei werden, wenig überraschend, die Pro-Modelle hochwertige M12-Panel von Samsung erhalten, die etwa auch im Galaxy Z Flip 4 verbaut werden sollen. Die Basisversionen des iPhone 14 erhalten derweil M11-Panel von Samsung sowie LG Display. LG wird dem Portal zufolge erstmals auch höher wertige Panel für die Pro-Modelle liefern.

Spekulationen über eine mögliche Integration von Fingerabdrucksensoren in das Display wie es bei Android-Smartphones üblich ist, werden Ming-Chi Kuo zufolge wohl erst 2023 oder später Einzug halten.

Always-on-Display wohl exklusiv für das iPhone 14 Pro

Der Leaker Max Weinbach hatte im Vorfeld der iPhone-13-Vorstellung Informationen erhalten, denen zufolge Apple seinen Modellen ein Always-on-Display verabreichen könnte. Dieses Gerücht hatten sich nicht bewahrheitet, jedoch könnte die Funktion mit der 2022er Modellreihe und iOS 16 Einzug halten, falls Apple die Entwicklung nicht komplett eingestellt hat. Glaubt man den Informationen von Bloomberg-Reporter Mark Gurman, hat Apple die Entwicklung fortgesetzt, und das Always-On-Display könnte zunächst exklusiv mit dem iPhone 14 Pro kommen. Der iPhone-Bildschirm könnte dann im Standby-Modus unter anderem Uhrzeit, Datum und neue Nachrichten anzeigen.

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Links: Das Clownfisch-Wallpaper im Always-on-Modus, rechts in normaler Darstellung. (Bild: 9to5 Mac (bearbeitet))

Laut Weinbach werde die Funktion nur leicht anpassbar sein und sehe wie ein reduzierter Sperrbildschirm aus – Uhrzeit und Akkuladung seien stets sichtbar. Neue Benachrichtigungen würden in Form von Symbolen angezeigt werden. Beim Empfang werde eine Benachrichtigung normal eingeblendet, der Bildschirm leuchte jedoch nicht vollständig, sondern nur gedimmt auf. Erste handfeste Hinweise auf das Always-on-Feature sind in Form angepasster Wallpaper in iOS 16 und XCode 14 gefunden worden.

Kameras des iPhone 14 Pro sollen viel besser werden

Bei der Kamera wird Apple offenbar ein größeres Update wagen: Zumindest in den Pro-Modellen werde die Zwölf-Megapixel-Weitwinkelkamera gegen eine 48-Megapixel-Kamera ausgetauscht. Fotos sollen per Pixel-Binning dennoch nicht größer als zwölf Megapixel sein. Diese Methode setzen auf der Android-Seite schon viele Hersteller ein, um die Bildqualität zu erhöhen. Im RAW-Modus könnten womöglich auch Fotos in der vollen Auflösung festgehalten werden, wird spekuliert.

Die Kamera des iPhone 14 Pro soll noch ein Stück weiter aus dem Gehäuse ragen. (Renderbild: FPT)

Laut eines Weibo-Nutzers könnte die 48-Megapixel-Weitwinkelkamera des iPhone 14 Pro kleinere Pixel von angeblich 1,22 µm erhalten. Das wäre eine Verringerung um 0,68 µm im Vergleich zum iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max. Es wird ferner vermutet, dass der Sensor von Sony stammen wird, genau wie der des iPhone 13 Pro. Trotz der kleineren Pixelgröße soll das iPhone 14 Pro wohl über das gleiche „Dual Pixel Auto Focus“ (DPAF) System verfügen, das von Apple seit dem iPhone 6 als „Focus Pixels“ vermarktet  wird.

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Während die Pixel kleiner werden, soll der Sensor 1/1,3 Zoll groß sein, was einer Steigerung von 21,2 Prozent gegenüber dem 1/1,65-Zoll-Sensor der Weitwinkelkamera des iPhone 13 Pro und iPhone 13 Pro Max entspräche. Diese Vergrößerung des Sensors erfordert ein größeres Objektiv, um mehr Licht einfangen zu können, was zu einem deutlich größeren rückseitigen Kamera-Element führen dürfte und die Gerüchte Prossers über eine glatte Rückseite erst Recht infrage stellt.

Die Größe des 1/1,3-Zoll-Sensors entspricht dem 50-MP-GN1-Sensor von Samsung, der etwa auch in Googles Pixel 6 (Test) verwendet wird. Ob der Leaker korrekte Informationen verbreitet hat, werden wir erst später erfahren. Sie decken sich aber immerhin mit den Prognosen von Ming-Chi Kuo, der sagt, dass die Kameraqualität der iPhone-14-Pro-Modelle „die Smartphone-Kamera-Fotografie auf ein neues Niveau heben wird“.

Auch bei der Ultraweitwinkelkamera könnte Apple bei den Pro-Modellen nachlegen und auf Sensoren mit größeren 1,4µm-Pixeln setzen, meint Ming-Chi Kuo. Die Ultraweitwinkel-Kameras des iPhone 12 Pro und iPhone 13 Pro hatten einen Pixelabstand von 1,0 µm. Die größeren Pixel sollen vor allem dazu beitragen, mehr Licht aufzunehmen und bessere Resultate unter schwierigen Lichtverhältnissen oder Dunkelheit zu produzieren.

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Die neue Kamera soll unter anderem dazu in der Lage sein, Videos in 8K-Auflösung aufzunehmen, die angeblich auch für das in diesem Jahr erwartete AR/VR-Headset genutzt werden sollen.

Es wird überdies über eine Astrofotografie-Funktion für die Pro-Modelle spekuliert, mit der sich in der Nacht der Sternenhimmel ähnlich wie bei Googles Pixel-Serie einfangen lassen soll. Die Event-Einladung deutet auch ein solches Feature an. Beim iPhone 14 und 14 Plus bleibe Apple indes bei zwölf Megapixeln.

Neu soll bei allen vier iPhones angeblich die Frontkamera werden. Das zumindest erwartet der Analyst Ming-Chi Kuo: Die Selfie-Cam soll eine lichtstarke Blende von f/1.9 und einen Autofokus anstelle des bisherigen Fixfokus erhalten. Als Zulieferer soll anstelle von Sharp in diesem Jahr LG Innotek fungieren, berichtet ET News.

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iPhone 14 Pro weiterhin mit Lightning-Port

Seit mehreren Jahren kursieren Berichte, dass Apple ein iPhone ganz ohne Anschlüsse einführen könnte. Nach der Kopfhörerbuchse könnte Apple sich letztlich des Lightning-Anschlusses entledigen, statt ihn gegen einen USB-C-Port zu tauschen. Leaker Jon Prosser sagte schon im vorletzten Jahr, dass Apple eher alle Anschlüsse komplett streichen würde, als von Lightning auf USB-C umzusteigen, wie die EU-Kommission sich das vorstellt.

Doch Apple denkt wohl schon bereits noch länger über ein anschlussloses Smartphone nach: Es heißt, das iPhone X von 2018 wäre beinahe anschlussfrei gewesen. Da aber damals kabelloses Laden noch langsamer als das Aufladen per Kabel vonstatten ging, hätte man sich unter anderem deshalb dagegen entschieden.

Nun deutet sich an, dass Apple beim iPhone 14 wohl weiterhin auf Lightning bauen und ab 2023 trotz anderer Bericht schließlich doch auf USB-C umsteigen könnte. Für ein Aus aller Steckanschlüsse ist es womöglich noch zu früh, es ist aber nicht vollkommen ausgeschlossen.

iPhone 14: Aus für den SIM-Kartenslot?

Das iPhone 14 könnte unter anderem in Gold erscheinen. (Renderbild: FPT)

Der Lightning-Anschluss soll aber nicht allein dran glauben, denn aus mehreren Quellen heißt es, dass auch der SIM-Karteneinschub verschwinden soll. Die kommenden iPhone-Modelle würden ausschließlich virtuelle E-SIM-Karten unterstützen.

Laut Macrumors soll Apple großen US-amerikanischen Mobilfunkanbietern einen Hinweis gegeben haben, damit sie sich auf die Einführung von reinen E-SIM-Smartphones bis September 2022 vorbereiten können. Auch der Leaker Dylandkt, der sich in der letzten Zeit einen soliden Ruf erarbeitet hat, will entsprechende Informationen erhalten haben.

Andere Quellen tippen eher darauf, dass es in manchen Regionen E-SIM-Modelle geben wird, eine komplette Umstellung aber noch unmöglich sei, da nicht alle Netzbetreiber diesen Standard unterstützten. Es dürfte darauf hinauslaufen, dass die iPhones in diesem Jahr noch einen SIM-Slot erhalten, Netzbetreiber Kund:innen auf die E-SIM-Funktion verstärkt hinweisen. Die Zeiten des SIM-Karten dürften bald vorbei sein.

iPhone 14: A16-Chip nur in den Pro-Modellen

Beim Prozessor wird Apple wie jedes Jahr eine neue Generation einführen, die in diesem Jahr der Ordnungsnummer 16 entspricht. Der A16 Bionic sollte Gerüchten zufolge auf einer Drei-Nanometer-Architektur basieren. Jedoch schaffe der Chip-Hersteller TSMC es noch nicht, SoC in dieser Größe herzustellen, berichten The Information und Digitimes.

„Das Ergebnis von TSMCs Schwierigkeiten ist, dass der iPhone-Prozessor zum ersten Mal in seiner Geschichte drei Jahre in Folge auf demselben Chip-Herstellungsprozess (im Fünf-Nanometer-Verfahren) festsitzen wird“, heißt es bei The Information. Die Verbesserungen hinsichtlich der Leistung und des Energieverbrauchs der nächsten Chipgeneration dürften damit geringer ausfallen als von Apple ursprünglich erhofft.

Den neuen Prozessor, der weiterhin im fünf Nanometer-Verfahren gefertigt wird, sollen in diesem Jahr jedoch nur die Pro-Modelle erhalten, während die Basis-iPhones sich mit dem A15-Bionic-SoC begnügen müssen. Das berichten sowohl Ming-Chi Kuo als auch 9t05 Mac unabhängig voneinander. Der A15-Chip könnte jedoch in A15X umgetauft werden und einen CPU-Kern mehr erhalten, heißt es.

Ähnlich ging Apple auch beim Prozessor der Apple Watch Series 7 vor: Apple hatte den S6-Chip der Series 6 in S7 für die neue Apple Watch umgetauft, nahm aber nur kleinere interne Änderungen vor.

Weiter meint Ming-Chi Kuo, dass alle neuen iPhone-Modelle sechs Gigabyte RAM erhalten werden. Bei den Basisgeräten hatte Apple zuletzt vier Gigabyte RAM verbaut. Unterschiede gebe es dennoch: So sollen die Pro-Versionen mit A16-SoC schnelleren DDR5X-RAM verbaut haben, während das iPhone 14 und 14 Max mit DDR4X-RAM versehen würden.

Mit den beiden unterschiedlichen Chips und Speichermodulen dürfte Apple versuchen, die Basis- und Pro-Modelle stärker voneinander zu unterscheiden.

Trotz der geringeren Updates für die Nicht-Pro-Modelle sollen die Smartphones dennoch schneller als das iPhone 13 sein. Laut dem Leaker ShrimpApplePro erziele Apple unter anderem durch ein neues Modem und ein überarbeitetes Design des Innenlebens eine bessere Systemleistung.

iPhone 14 mit Satelliten-Telefonie?

Weitere erwartete Ausstattungsmerkmale der neuen iPhone-Generation sind das neue WLAN-Protokoll Wi-Fi 6e, das ähnliche Funktionen und Möglichkeiten von Wi-Fi 6 besitzt, einschließlich höherer Leistung, geringerer Latenz und schnellerer Datenraten.

Jedoch wurde 6e um das Sechs-Gigahertz-Band erweitert. Das zusätzliche Spektrum liefert höhere Datenübertragungsraten als das bestehende 2,4-Gigahertz- und 5-Gigahertz-WLAN. Den WLAN-Standard könnte Apple etwa auch für den Datenaustauschen zwischen iPhone und der erwarteten AR-Brille nutzen.

Weiter berichtet 9to5 Mac, dass Apple weiterhin an einer Satelliten-Telefonie-Funktion arbeite, die Mark Gurman schon für das iPhone 13 prognostiziert hatte. Die Einführung dieser Funktion sei indes davon abhängig, ob Apple und Betreiber der Dienste sich auf ein Geschäftsmodell einigen können.

Diese Funktion wird in den kommenden Jahren zudem weiter verbreitet sein; auch Google wird sie mit Android 14 einführen, Huawei hat sie mit der Mate-50-Serie schon für Textnachrichten angekündigt. Das Gerät wird  zunächst nur in China angeboten.

Verbessert werden könnte bei den Pro-Modellen auch die Ladegeschwindigkeit. Laut Leaker Duanrui könnte sie auf 30 Watt angehoben werden. Die kabellose Ladegeschwindigkeit bleibe bei 15 Watt per Magsafe-Adapter, heißt es.

Wann erscheint das iPhone 14?

In diesen Farben soll das iPhone 14 Pro gerüchteweise erscheinen. (Bild: Ian Zelbo)

Während noch das eine oder andere über die neuen Modelle unklar ist, können wir recht sicher den Vorstellungszeitraum festlegen: Denn Apple nutzt traditionsgemäß den September für die Präsentation seiner neuen iPhone-Familie. Der Termin für das Event steht mit dem 7. September bereits fest. Mit einem Marktstart gegen Mitte oder Ende September kann der Hersteller stets das lukrative Weihnachtsgeschäft mitnehmen und im letzten Quartal des Jahres mehrere zehn Millionen Einheiten absetzen.

In diesen Farben soll das iPhone 14 angeblich auf den Markt kommen. (Bild: Ian Zelbo)

Markenzeichen jeder neuen iPhone-Modellreihe ist bei Apple stets eine bestimmte Farbe. Beim iPhone 14 soll es laut dem Blog AppleTrack unter Bezugnahme auf einen Beitrag im sozialen Netzwerk Weibo Lila sein. So sollen iPhone 14 und iPhone 14 Max in den Tönen Schwarz, Weiß, Blau, Rot und Lila angeboten werden. Für die Pro-Modelle seinen Graphit, Gold, Silber und Lila vorgesehen, heißt es.

Wie teuer wird das iPhone 14?

In Anbetracht der bisherigen Preisstrategie von Apple dürfte die iPhone-14-Serie sich wahrscheinlich an der iPhone-13-Reihe anlehnen. Da es in diesem Jahr jedoch kein Mini in der Produktreihe mehr gibt, könnte der Einstiegspreis bei 899 Euro für das iPhone 14 mit 6,1 Zoll-Display liegen. Unklar ist indes, wie Apple das größere iPhone 14 Plus/Max einsortiert. Tendenziell wird Apple es zwischen das iPhone 14 und iPhone 14 Pro einordnen und es knapp 1.000 Euro kosten lassen.

Es ist angesichts des Chipmangels und Lieferkettenschwierigkeiten allerdings auch denkbar, dass Apple die Preise seiner 14er-Modelle anhebt und alle Modelle entsprechend teurer werden. Das glaubt etwa der Analyst Dan Ives. Gerüchte von Anfang August deuten indes auf die Beibehaltung der alten Preise hin. Der Preis bleibt womöglich bis zum Event im September eines der größten Geheimnisse.

Artikel aktualisiert am 7. September 2022: Letzte Details hinzugefügt.

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Kommentare (2)

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Christian

Das einzige was ich mir wirklich gewünscht habe, ist dass der schreckliche Kamera-Buckel verschwindet. Warum bringt man nicht einfach eine Version extra für „Fotografen“ heraus, die die absolute Ultra-Kamera hat.
Ich hätte gerne das Pro-Modell mit voller Leistung aber gerne KEINEN Kamera-Buckel, von mir aus dann mit „schlechterer“ Kamera.

Elmar Wiesenmueller

Beim aktuellen iPad pro 12″9 (5. Generation) gibt es statt Lightning-Anschluss einen USB-C-Anschluss. Warum sollte das iPhone14 dann noch mit Lightning sein? Nächsten Monat weiss man mehr …

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