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Analyse

iPad Pro, Macbook Pro mit M2 und mehr: Was Apple in diesem Jahr noch vorstellen könnte

Mit dem iPhone 14 ist bei Apple in diesem Jahr noch lange nicht Schluss. Im Laufe der kommenden Wochen und Monate könnte Apple neue Mac-Hardware aus dem Hut zaubern. Das ist aber nicht alles – wir fassen zusammen.

6 Min.
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Tim Cook begrüßt zum Apple-Event im März 2022. (Screenshot: t3n; Apple)

Nachdem Apple im ersten Halbjahr 2022 unter anderem das Mac Studio, ein neues iPhone SE und ein runderneuertes Macbook Air mit M2-Chip (Test) aus dem Hut gezaubert hatte, legte der Hersteller im zweiten Halbjahr nach: Highlights des Special-Events waren die iPhone-14 Pro-Modelle (Test) mit ihrer Dynamic Island und die Apple Watch Ultra begleitet von der Apple Watch Series 8 (Test).

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Traditionsgemäß endet das Apple-Produktjahr nicht mit dem iPhone-Event, auch wenn im Zuge dessen die wohl wichtigsten Umsatztreiber des Unternehmens präsentiert werden. In der Regel kündigt Apple im Oktober oder spätestens Anfang November unter anderem neue Macs an, um das Jahr abzuschließen. Bloomberg-Reporter Mark Gurman sprach gar von einer „Flut neuer Produkte“, die Apple in diesem Jahr auf den Markt bringen wird. Es könnte daher auch nach dem iPhone-Event noch einmal spannend werden.

Unklar ist derweil, ob Apple noch ein weiteres Event veranstalten wird, oder seine neue Hardware einfach per Pressemitteilung ankündigt. Gurman geht derzeit von letzterem aus.

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iPad Pro: Neues Design mit kabelloser Ladeoption?

Im Zuge der letzten Apple-Ankündigung des Jahres wird auch mit neuen iPad-Pro-Modellen gerechnet. Das wäre anderthalb Jahre nach der Vorstellung der iPad Pros mit M1-Chip. Die 2021er Modelle erreichten wegen des neuen Chips in puncto Leistung neue Dimensionen, optisch unterschieden sie sich aber nicht von ihren Vorgängern. Das dürfte sich Berichten zufolge 2022 ändern, da Apple offenbar ein größeres Redesign angeht.

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Das iPad Pro könnte 2022 ein Redesign erhalten. (Bild: Apple)

So soll die kommende iPad-Pro-Generation eine kabellose Ladefunktion auf der Rückseite erhalten. Um die Ladetechnologie in den Pro-Tablets zu realisieren, werde Apple einem Bericht zufolge zwar eine Aluminium-Rückseite beibehalten, das Apple-Logo werde aber wohl aus Glas oder Kunststoff bestehen.

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Weiter heißt es, dass die nächsten iPad Pros umgekehrtes kabelloses Laden unterstützen und damit etwa iPhones und Airpods mit Strom versorgen könnten. Passend zu den iPads wird auch das Update auf iPadOS 16 erwartet.

Ladedock fürs iPad Pro kommt angeblich 2023

Das Google Pixel Tablet mit Ladedock, das zusätzlich einen Lautsprecher an Bord hat. (Bild: Google)

Glaubt man Gurman, sei im nächsten Jahr mit einem Lautsprecher-Dock zu rechnen, mit dem das iPad zu einer Art Smart-Display machen könnte. Google hatte im Zuge seines Pixel-Events ein ähnliches Feature für sein 2023 erscheinendes Pixel Tablet gezeigt.

Größtes Redesign seit 10 Jahren: Neues Budget-iPad mit USB-C

Das Budget-iPad erhält wohl wie das iPad Mini 2021 USB-C. (Screenshot: Apple/t3n)

Das iPad Pro kommt wohl nicht allein. Berichten zufolge wird Apple auch sein günstigstes iPad aktualisieren und als letztes Modell der Tablet-Familie mit USB-C-Anschluss ausstatten. Durch den USB-C-Port können die Einsteiger-iPads auch mit externen Displays wie etwa dem Studio Display von Apple oder externen SSD verbunden werden. Zudem ist die Rede davon, dass das Display leicht vergrößert wird und es einen A14-SoC erhalten soll. Der Chip wird unter anderem im iPhone 12 und dem iPad Air der vierten Generation verbaut. Im Vergleich zum A13 liefert der A14-Prozessor eine um etwa 30 Prozent bessere Performance, was für das Budget-iPad einen ordentlichen Leistungsschub bedeuten dürfte.

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Es wird zudem davon ausgegangen, dass das Budget-iPad wie etwa zuletzt das iPad Mini ein Design-Update erhalten wird. Damit könnte womöglich der Fingerabdrucksensor unterhalb des Display verschwinden und in den Powerbutton wandern.

Macbook Pro 14 und 16 mit M2 Pro und Max

Die 2022er Macbook-Pro-Modelle sollen mit M2 Pro und Max bestückt sein. (Foto: Apple)

Im Oktober werde es wohl nur neue iPads geben, aktualisierte Versionen der Macbook Pros seien laut Gurman zwar noch in diesem Jahr, aber wohl erst im November geplant. Die Modelle sollen mit neuen Versionen des M2-Chips ausgerüstet werden, die womöglich im Drei-Nanometer-Verfahren gefertigt werden und wie die aktuellen Modelle die Namenszusätze Pro und Max bekommen. Der M2-Chip des runderneuerten Macbook Air basierte wie die M1-Prozessoren noch auf einer Fünf-Nanometer-Architektur. Fraglich ist indes, ob der Auftragsfertiger TSMC schon für die Produktion der neuen Strukturbreite bereit ist.

Falls TSMC die neuen M2-Prozessoren der Pro-, Max- und Ultra-Reihen auf drei Nanometern produziert, könnten die neuen Macbook-Pro-Modelle einen massiven Performance-Sprung hinlegen, der beim ersten M2-Chip im Vergleich zum M1 nicht festzustellen war. Der Sprung von M1 auf M2 war eher iterativer Natur.

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Weitere große Neuerungen werden nicht erwartet, da sie erst im vergangenen Jahr umfangreich aktualisiert wurden.

Mac Mini (Pro): Kompakter Desktoprechner

Gerüchte über eine Neuauflage des kleinen Desktoprechners Mac Mini kursieren seit einer ganzen Weile. Zuletzt wurde mit der Vorstellung im Herbst 2021 zusammen mit den neuen Macbook Pros gerechnet. Nun wird der Rechner womöglich im Laufe des Herbst 2022  – oder vielleicht erst doch 2023 – enthüllt.

Mit magnetischem Ladeanschluss wie beim neuen iMac 24: So könnte der neue Mac Mini (2021) aussehen. (Bild: Jon Prosser; Renders by Ian)

Mit magnetischem Ladeanschluss wie beim neuen iMac 24: So könnte der neue Mac Mini (2021) aussehen. (Bild: Jon Prosser; Renders by Ian)

Berichte besagen, dass das kommende Modell ein neues, kompakteres Design mit zusätzlichen Anschlüssen erhalten soll. Anstelle von zwei könne der nächste Mac Mini vier USB-C-Ports verbaut haben. Darüber hinaus sollen sowohl die USB-Typ-A- und HDMI-Anschlüsse als auch der Ethernetport (RJ45) erhalten bleiben. Wie beim im April 2021 vorgestellten iMac 24 soll für die Energiezufuhr ein magnetischer Anschluss verbaut sein. Als Recheneinheit dürfte eine Variante des M2-Chips zum Einsatz kommen.

Kommt ein neuer Apple TV?

Der letzte Apple TV mit 4K HDR wurde im April 2021 angekündigt. (Bild: Apple)

Seit einigen Monaten deutet sich an, dass Apple eine neue Set-Top-Box auf den Markt bringen könnte. Neben dem Analysten Ming-Chi Ko will auch Mark Gurman entsprechende Informationen erhalten haben. Gerüchte besagen, dass der neue Apple TV einen A14-Bionic-Chip und etwas mehr Arbeitsspeicher an Bord haben soll. Zudem ist von einem niedrigeren Preis die Rede, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. Wir gehen aber nicht davon aus, dass Apple einen Streaming-Stick á la Googles Chromecast mit Google TV (HD) oder Amazons Fire-TV-Stick Konkurrenz machen will., die jeweils unter 40 Euro kosten.

Kompakter Mac Pro zum Abschluss – oder 2023?

So stellt Prosser sich den Mac Pro Mini vor. (Mockup: Jon Prosser/ Cconceptcreator)

So stellt Leaker John Prosser sich den Mac Pro Mini vor. (Mockup: Jon Prosser/ Cconceptcreator)

Als Abschluss der Mac-Transition wir ein neuer Profi-Rechner mit Apple-Silicon-Chip erwartet, der nur halb so groß wie die „Käsereibe“ Mac Pro von 2019 sein soll. Für diesen High-End-Rechner arbeite der Konzern an einem Chipdesign mit bis zu 40 CPU-Kernen.

Im Unterschied zu den Macbooks und Mac Minis soll der Mac Pro hochgezüchtete M2-Prozessoren erhalten, die den Zusatz „Ultra“ oder „Extreme“ bekommen, heißt es. Sie sollen bis zu 32 Hochleistungskerne und leistungsstarke Grafikeinheiten mit 64 und 128 dedizierten Kernen an Bord haben. Diese Grafikchips würden um ein Vielfaches schneller als die aktuellen Grafikmodule sein, die Apple von Nvidia und AMD in seinen von Intel angetriebenen Rechnern verbaut. Vollkommen sicher ist ein Release in diesem Jahr indes nicht. Es ist durchaus möglich, dass Apple den Mac Pro aufs nächste Jahr verschiebt.

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iPadOS 16.1 und macOS Ventura kommen auch noch

macOS 13 Ventura

Apples macOS 13 Ventura erscheint im Oktober. (Bild: Apple)

Neben neuer Hardware wird Apple unter Garantie die Releasedaten für seine noch ausstehenden großen OS-Updates iPadOS 16 und macOS Ventura liefern. Beim OS-Update für die iPads, das bislang parallel zu iOS veröffentlicht wurde, hatte der Hersteller im August indirekt erklärt, dass man noch etwas Zeit brauche. Offiziell sagte Apple, der Release-Zyklus von iPadOS werde von iOS abgekoppelt.

Derweil sind die macOS-Updates stets mit der Ankündigung neuer Mac-Hardware gekoppelt. So erschien macOS 12 Monterey im letzten Jahr Ende Oktober.

„One more thing“: Gibt Apple einen Vorgeschmack auf sein erstes  VR-/AR-Headset?

Apple View oder Glass: So soll die erste AR/VR-Brille aussehen. (Bild: RendersbyIan)

Dass Apple an einem MR-Headset (Mixed Reality) arbeitet, ist im Grunde ein offenes Geheimnis. Gerüchten zufolge soll der Hersteller es symbolträchtig im Januar 2023 vorstellen. Der Monat ist für eine Neuvorstellung seitens Apple mittlerweile zwar ungewöhnlich. Das erste iPhone, das den kompletten Handymarkt umgekrempelt hatte, wurde aber im Januar 2007 enthüllt. Das Headset, das Tim Cook schon angedeutet hat, könnte einen ähnlichen Effekt haben.

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Um auf das große Januar-Event vorzubereiten, könnte Apple im Laufe seines Special-Events im Oktober schon einen ersten Teaser für seine neue Produktkategorie liefern. Diese Strategie wäre für den Konzern nicht ungewöhnlich. Ähnlich ging Apple etwa beim Homepod, dem 2019er Mac Pro und dem iMac Pro vor.

An weiteren neuen Produkten für 2023 stehen unter anderem ein größeres Macbook Air mit 15-Zoll-Bildschirm und ein iPad mit 14-Zoll-Display auf dem Plan. Auch ein Upgrade des 27-Zoll-iMacs ist Apple uns im Grunde noch schuldig. Spannend wird es dann im September, wenn Apple womöglich sein erstes iPhone mit USB-C-Anschluss ankündigen könnte. Weiter wird im nächsten Jahr ein neuer Homepod erwartet.

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dennis

Im Moment liefert Apple das MacBook nur mit einem stinkenden Geruch aus. Die Tastatur stink so sehr, dass man nicht davor sitzen möchte. Auch das Kabel und der Netzstecker stinken einfach nur übelst.

Dieter Petereit

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dennis

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