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Fazit 2022: Deshalb war Elon Musks Jahr nicht so gut, wie er vermutlich denkt

Wenn es um Elon Musk geht, sind Superlative oft nicht fern. Höher, weiter, schneller, reicher, besser. Musk und seine Unternehmen dominieren nahezu jeden Monat die Schlagzeilen der Techwelt. Doch auch bei einem Milliardär läuft nicht immer alles rund.

11 Min. Lesezeit
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Elon Musks Jahr war turbulent. (Foto: dpa)

Tesla, SpaceX, Starlink, Twitter, OpenAI und Neuralink. Bei all diesen Firmen hat Elon Musk nicht nur die Finger im Spiel, sondern meist beide Hände am Steuer. Dabei ist das längst nicht das komplette Portfolio. Mittlerweile hat Musk wahrscheinlich selbst den Überblick verloren, wo er Inhaber, Gründer, Investor oder Anteilseigner ist.

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Mit vielen Unternehmen in vielen Branchen wachsen nicht nur Umsätze und Gewinne, sondern auch Risiken und Verluste müssen einkalkuliert werden. Ein Blick auf Elon Musks Jahr 2022 zeigt, dass längst nicht alles so rund lief, wie der Unternehmer sich das vielleicht gewünscht hätte. Wie Bloomberg berichtet, übersteigt Musks Vermögensverlust im Jahr 2022 zum ersten Mal die 100 Milliarden US-Dollar. Doch der Reihe nach.

Tesla

Januar

Schon länger hielten sich die Gerüchte hartnäckig, dass die Tesla-Modelle Roadster und Cybertruck nicht 2022 auf den Markt kommen werden. Ende Januar bestätigte Musk diese Gerüchte. Vor 2023 darf nicht mit den beiden Modellen gerechnet werden. Grund dafür sind Probleme in der Lieferkette, die auf den globalen Chipmangel zurückzuführen sind.

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Und als wäre das noch nicht genug, musste sich Musk noch mit einer Anzeige der Initiative „The Dawn Project“ herumärgern. In der New York Times erschien eine Werbeanzeige unter der Headline „Don’t be a Tesla Crash Test Dummy“, die sich öffentlich gegen die in Teslas verbaute Software positionierte.

Februar

Elon Musk und Tesla mussten schon einiges an Strafen zahlen. Anfang Februar wurde bekannt, dass Tesla erneut von der Börsenaufsicht SEC vorgeladen wurde. Dabei soll es erneut um Tweets von Musk bezüglich Teslas Börsenauftritt gegangen sein. Erst 2018 kosteten ihn Tweets 20 Millionen Dollar.

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Unrund läuft es nicht nur im Netz. Der offizielle Produktionsstart im ersten europäischen Werk des US-Elektroautobauers Tesla verzögert sich weiter. Das Genehmigungsverfahren für die Gigafabrik in Grünheide dauert an. Damit gerät Tesla weiter in Verzug. Ursprünglich sollte die Produktion nahe Berlin bereits Mitte 2021 beginnen.

Auch bei der laufenden Produktion gibt es Probleme. Ein Youtuber entdeckte einen möglicherweise verhängnisvollen Konstruktionsfehler bei Teslas Model Y. Die Karosserienähte im Bereich des hinteren Kotflügels sind offenbar nicht ausreichend abgedeckt. So könnte Wasser ins Innere gelangen und sich Schimmel bilden. Für Tesla ein erneuter Tiefschlag, da die Qualität der Autos seit einiger Zeit für Diskussionen sorgt.

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März

Am 22. März wurde die Tesla-Gigafactory südöstlich von Berlin offiziell eröffnet. Das gefiel nicht allen, denn kurz zuvor wurde auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Brandenburg ein Brandanschlag von Aktivisten verübt. Verletzte gab es zum Glück keine, doch rund 3.000 Arbeiter der Fabrik waren von Zugausfällen betroffen.

In Grünheide sind im März dann doch noch die ersten Modelle vom Band gelaufen. Doch wer Ersatzteile für sein neues Fahrzeug brauchte, musste sich gedulden, denn obwohl genug Platz in Teslas Werkstätten war, konnten die Autos nicht repariert werden. Ersatzteile musste erst noch importiert werden. Lieferzeit: mehrere Wochen.

April

Schlechte Nachrichten für Tesla-Angestellte aus Shanghai. Nach einem dreiwöchigen Lockdown hat Tesla seine Mitarbeiter in der örtlichen Gigafactory aufgefordert, in der Fabrik zu übernachten. Den Schlafsack und drei Mahlzeiten gab es inklusive.

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Doch damit nicht genug. Einen weiteren Shitstorm gab es, weil Tesla den Lieferumfang seiner Fahrzeuge anpasste. Ein Ladekabel für die Haushaltssteckdose wird künftig nicht mehr mitgeliefert, sondern muss als Zubehör gekauft werden. Kunden hassen diesen Trick.

Mai

Elektroautos sind nachhaltig. Sollte man zumindest meinen. Im Mai flog die Tesla-Aktie aus dem S&P-Nachhaltigkeitsindex, denn laut Börsenstandard gilt Tesla nicht länger als nachhaltiges Unternehmen. Das führte dazu, dass die Tesla-Aktie um fast sieben Prozent abrutschte. Tesla-Chef Elon Musk bezeichnete das Ganze in einem Tweet als „Schwindel“ und wirft dem Index-Anbieter vor, seine Integrität verloren zu haben.

Juni

Laut Elon Musk waren Tesla-Mitarbeiter lange genug im Homeoffice. Der CEO beorderte seine Angestellten Anfang Juni zurück ins Büro. In einer Mail an die Remote Arbeitenden soll gestanden haben, dass jeder 40 Stunden pro Woche im Büro zu sein hat. Sonst drohe die Kündigung.

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Elon Musks Leben in Bildern Quelle: dpa

Eine Klage wegen fristloser Kündigungen gab es dann tatsächlich auch noch. Mehr als 500 Mitarbeitende der Gigafactory Sparks seien demnach rechtswidrig entlassen wurden.

In Kalifornien machte Tesla ein Büro komplett dicht. 200 KI-Trainer wurden entlassen, 80 weitere müssen an einen anderen Standort umziehen.

Neues gibt es auch aus Grünheide. In einem Interview bezeichnete Musk die Berliner Fabrik und ihr Pendant in Austin als „gigantische Geldverbrennungsöfen“, die Milliarden verlieren. Grund dafür sind die Lieferkettenprobleme in den beiden vergangenen Jahren.

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Zu allem Überfluss stoppte Tesla dann auch noch die Auslieferung der in Grünheide gefertigten Model Y, da es offenbar Probleme bei der Fertigung gab und einige Kunden mit der Qualität ihrer Autos nicht zufrieden waren.

Juli

In Grünheide läuft es für Tesla noch nicht rund. Das Werk blieb stark hinter den Erwartungen zurück und wird daher umgebaut und für zwei Wochen stillstehen. Tesla spricht von ganz normalen Betriebsferien, doch das ist nur die halbe Wahrheit. Tesla fehlt es offenbar an Fachpersonal. Ganze Produktionslinien liegen deshalb brach.

Mitte Juli verliert Tesla einige Führungskräfte. KI-Chef Andrej Karpathy schmiss genauso hin wie Chris Rollins, ein Senior Software Manager in Teslas Energieabteilung, und Kristen Kavanaugh, eine leitende Direktorin mit Schwerpunkt Vielfalt und Integration.

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Eine interne Untersuchung wegen einer mysteriösen Glas-Bestellung hat mehrere Tesla-Mitarbeiter den Job gekostet. Auch Elon Musks Büro- und Werksleiter Omead Afshar soll in den Skandal verwickelt sein.

August

In Norwegen drohen Tesla-Besitzer mit einem Hungerstreik. So wollen sie die Aufmerksamkeit von Elon Musk gewinnen und ihn darauf aufmerksam machen, dass es mit seinen E-Autos so einige Probleme gibt. Dazu gehört etwa, dass die Autos bei besonders warmen oder kalten Wetterbedingungen nicht starten, dass Lichter und Türen sowie die Bordcomputer nicht richtig funktionieren und dass es Probleme beim Laden geben soll. Für den Hungerstreik wurde sich entschieden, da wohl vergeblich versucht wurde, Tesla auf den üblichen Kanälen zu erreichen.

Auch der Cybertruck taucht mal wieder in den Nachrichten auf. Allerdings gibt es auch hier nur schlechte Nachrichten. Der futuristisch aussehende Elektro-Pickup kommt wohl erst 2024 auf den Markt und dann zu einem deutlich höheren Preis als zunächst erwartet.

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Oktober

Tesla hat im dritten Quartal 2022 neue Rekorde aufgestellt, was Auslieferungen und Produktion seiner E-Autos angeht. Weil Elon Musks Konzern damit aber unter den Erwartungen der Analysten blieb, gab die Tesla-Aktie nach.

SpaceX

Januar

Ende Januar explodierte auf dem SpaceX-Testgelände in Texas ein Starship-Treibstofftank. Dabei ist nicht geklärt, ob es sich um eine beabsichtigte Explosion handelte, um zu testen, wie resistent die Tanks im Ernstfall sein können. Dagegen spricht allerdings, dass in der Nähe des Tanks Autos parkten und auch sonst auf Videomaterial keinerlei Sicherheitsvorkehrungen zu erkennen sind.

Februar

Direkt zu Beginn des Monats hatte SpaceX mit einem Problem zu kämpfen. Ein Kreuzfahrtschiff durchkreuzte die Gewässer rund um den Startbereich der SpaceX-Raketen in Florida. Ein geplanter Start einer Falcon-9-Rakete musste daraufhin abgebrochen werden, da die Küstenwache bis zum Schließen des Startfensters keine Entwarnung gegeben hatte.

Auch Ende Februar gab es negative News von SpaceX. 49 Starlink-Satelliten hatte SpaceX ins All geschickt. Kurze Zeit später waren es nur noch neun. Die anderen 40 waren einem Sonnensturm zum Opfer gefallen. Kritiker warfen SpaceX daraufhin vor, zu sorglos mit den potenziellen Gefahren durch das Weltraumwetter umzugehen.

März

Starlink wird teurer als gedacht. Mit einer Mail informierte SpaceX seine Kunden über die Preissteigerung von über 100 Dollar. Als Grund nennt die Raumfahrtfirma die „exzessiv gestiegene Inflation“.

April

Nach der russischen Invasion in der Ukraine wandte sich der ukrainische Vizepremier- und Digitalminister Mykhailo Fedorov auch an Elon Musk. Fedorov bat um Hilfe in Form des Satelliteninternets Starlink. Musk reagierte und meldete die Spende von Tausenden Terminals. Wie im April bekannt wurde, kamen diese Terminals allerdings gar nicht alle von SpaceX selbst. Anders als das Unternehmen darstellte hatte die US-Regierung mehr als 1.330 Terminals durch Steuergelder finanziert. Doch davon erwähnte SpaceX nichts.

Juli

Im Juli gibt es auch für SpaceX einen Rückschlag. Die Booster-Stufe „Super Heavy“ hat einen Test von SpaceX nicht bestanden und ist beim Start in Flammen aufgegangen und noch vor dem Abheben der Rakete explodiert.

August

Elon Musks Starlink-Satelliten sind anfällig für Hacker-Attacken. Ein belgischer Forscher schaffte es Mitte August, sich Zugang zu den Terminals zu verschaffen. Dafür entwarf der Belgier ein maßgeschneidertes Hacking-Tool in Form einer gedruckten Leiterplatte, das an Starlink-Schüsseln angebracht werden kann. Kostenpunkt: gerade einmal 25 Dollar.

Persönliches

Januar

Schlechte Nachrichten gab es im Januar auch für Musks Konto. Investoren flüchteten vor Tech-Aktien und die Reichsten der Reichen mussten ordentliche Einbußen hinnehmen. Musk wurde dabei in den ersten knapp vier Wochen des Jahres um knapp 33 Milliarden Dollar „ärmer“.

Februar

Elon Musk scheint bei US-Präsident Joe Biden keinen Stein im Brett zu haben. Musk beschwerte sich, dass der Präsident ihn und sein Unternehmen Tesla ignorieren und stattdessen nur traditionelle Autobauer einladen würde.

Dass Musk und die SEC nicht die besten Freunde sind, ist bekannt. Er warf der Börsenaufsichtsbehörde vor, eine Belästigungskampagne gegen ihn zu führen. Darüber hinaus ließ Musk sich zu einem Tweet hinreißen, in dem er Kanadas Premier Justin Trudeau mit Adolf Hitler verglich. Trudeau wird in rechten nordamerikanischen Kreisen seit Beginn der Corona-Pandemie als Diktator bezeichnet, weil er strenge Corona-Regeln durchzieht. Das gefiel der SEC bestimmt auch nicht.

März

Neuer Monat, gleiches Thema. Joe Biden und Elon Musk werden wohl so schnell keine Freunde mehr. Der US-Präsident hat in seiner Rede zur Lage der Nation einmal mehr das Engagement von Ford und GM beim Bau von Elektroautos gelobt. Tesla erwähnte er dabei wieder einmal nicht. Die feindselige Stimmung zwischen Biden und Musk entlud sich daraufhin wieder einmal in Tiraden des Tesla-Chefs auf Twitter.

April

Seit 2018 muss Elon Musk aufpassen, was er twittert. Den Maulkorb verabschiedeten 2018 die Regulierungsbehörden. Musk ging dagegen vor. Im April dann das erneute Urteil: Der Tesla-CEO darf zu bestimmten Themen weiter nur nach anwaltlicher Freigabe twittern. Eine persönliche Niederlage für Musk.

Mai

Im Netz stellt sich Elon Musk gern als nachhaltig dar. Doch ganz und gar nicht umweltfreundlich war sein Flug Anfang Mai von San Jose nach San Francisco. Die beiden Flughäfen liegen gerade einmal 50 Kilometer auseinander. Der Flug dauerte lediglich neun Minuten.

Juni

Auch im Juni gibt es wieder einmal eine Klage gegen Elon Musk. Dieses Mal allerdings wegen Dogecoin. Der US-Amerikaner Keith Johnson bezichtigt Elon Musk der Unterstützung eines Schneeballsystems und der Teilnahme an einer Art organisierter Kriminalität. Dafür will er 258 Milliarden Dollar Schadensersatz.

Oktober

Elon Musk half der Ukraine mit seinem Starlink-Internet. Doch schon ein paar Monate später scheint es sich der Milliardär mit dem Staat in Osteuropa verscherzt zu haben. Grund dafür ist seine öffentliche Twitter-Umfrage zu einem Friedensplan in der Ukraine. Dabei sprach er sich unter anderem dafür aus, dass die Ukraine nicht Teil der Nato wird und Russland die annektierte Krim behält. Der scheidende Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, sagte daraufhin, dass kein Ukrainer jemals wieder einen Tesla kaufen werde.

Im eigenen Land denkt Joe Biden endlich mal an Musk. Allerdings nicht wegen dessen Beitrag zur Energiewende. Die Biden-Administration erwägt angeblich die Durchführung einer Überprüfung von Elon Musk und einiger seiner geschäftlichen Aktivitäten unter dem Gesichtspunkt der nationalen Sicherheit.

November

Hat Elon Musk Geldprobleme? Nach der Twitter-Übernahme hat sich der Unternehmer von Tesla-Aktien im Wert von rund vier Milliarden Dollar getrennt. Wohl um die vier Millionen Dollar, die er täglich mit Twitter Verlust macht, aufzufangen.

Dazu gesellt sich noch ein Streit mit einem US-Senator. Der frisch gebackene Twitter-Besitzer Musk hat sich nach dem Chaos um täuschend echt aussehende Fake-Accounts eine scharfe Warnung eines einflussreichen US-Senators eingehandelt. „Bringen Sie Ihre Unternehmen in Ordnung. Oder der Kongress wird das erledigen“, schrieb der Demokrat Ed Markey.

Dezember

Elon Musk ist nicht mehr der reichste Mensch der Welt. Der Kurseinbruch der Tesla-Aktie in den vergangenen Monaten hat Elon Musk jede Menge Geld gekostet. Musk verlor Anfang Dezember sogar seinen Spitzenplatz im Ranking der reichsten Menschen der Welt an den französischen Unternehmer Bernard Arnault.

Dass Musk nicht nur Fans hat, zeigte ein Auftritt in der Show der Comedians Dave Chappelle und Chris Rock. Hier wurde Musk lautstark ausgebuht – von nicht weniger als 18.000 Menschen.

Twitter

Mai

Elon Musk beschäftigte sich 2022 intensiv mit dem Kauf von Twitter. Im Mai brockte ihm das Hin und Her um die Übernahme eine Klage ein. Ein US-Anteilseigner warf dem Tech-Milliardär unter anderem vor, er habe durch Verletzung von Informationspflichten beim Aufkauf von Twitter-Aktien viel Geld auf Kosten von Aktionären gespart.

Oktober

Nach der Twitter-Übernahme räumt Musk gehörig auf. Wichtige Mitglieder der Chefetage sind entlassen worden. Unter anderem der bisherige Firmenchef Parag Agrawal und Finanzchef Ned Segal mussten ihre Posten räumen. Musk will das Unternehmen allem Anschein nach ganz alleine leiten.

Kaum gehört ihm Twitter, da verbreitet Elon Musk auch schon Fake News auf der Plattform. Der frischgebackene Twitter-Besitzer hat eine Verschwörungstheorie zum Angriff auf den Ehemann der US-Spitzenpolitikerin Nancy Pelosi weiterverbreitet, nachdem dieser in seiner eigenen Wohnung mit einem Hammer attackiert wurde.

November

Medien berichten, dass Musk die Abgabefristen gekürzt hätte und sie bisweilen nur noch mit zusätzlichen Schichten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzuhalten seien. Wer sie nicht einhalte, müsse damit rechnen, rauszufliegen. Dementsprechend verbissen werde zurzeit gearbeitet. Dabei ist die Rede von 84-Stunden-Wochen.

Offenbar ist die Notbesatzung Musks nach den Massenentlassungen überfordert. Twitter wird Ende November von haufenweise Episoden von Serien und kompletten Filmen geflutet, die urheberrechtlich geschützt sind. Das automatische System zum Löschen von urheberrechtlich geschütztem Material ist ausgefallen, Inhalte müssen manuell gelöscht werden.

Seit Elon Musks Übernahme herrscht bei Twitter der Ausnahmezustand. Der neue Chef fährt einen harten Sparkurs. Dabei scheint er auch aktuelle Rechnungen des Unternehmens einfach nicht zu bezahlen. Anrufe der geprellten Unternehmen werden einfach ignoriert.

Musks Auftreten gefällt vielen Werbekunden nicht. Seit der Übernahme von Twitter durch Musk sollen die Hälfte der wichtigsten 100 Werbekunden der Plattform den Rücken gekehrt haben. Damit gehen Twitter wohl 750 Millionen Dollar an Werbeeinnahmen flöten.

Dezember

Die Auseinandersetzung zwischen der Europäischen Union und dem neuen Twitter-Boss Musk spitzt sich zu. Die EU soll sogar mit einem Verbot des Kurznachrichtendienstes gedroht haben. Der einzige Ausweg, um das zu umgehen, sei, dass Musk sich an die strengen Regeln zur Moderation von Inhalten halte.

Und dann ist da noch der Streit mit Jack Sweeney aka Elonjet. Nachdem Musk nach der Twitter-Übernahme noch verkündet hatte, im Sinne der Meinungsfreiheit auch dessen @elonjet-Account bestehen zu lassen, ist dieser mittlerweile Geschichte. Genau wie die Accounts namhafter US-amerikanischer Journalisten, die über Musk berichtet hatten. Oder Twitter Spaces, wo er einen wenig rühmlichen Auftritt hingelegt hat. Links zu Mastodon kann man übrigens auch nicht mehr posten. Dann folgte noch eine Umfrage, ob Musk als CEO von Twitter zurücktreten soll – und 57,5 Prozent waren dafür, verdammt. Nun sucht er angeblich nach einem Nachfolger.

Neuralink

Juli

Im Juli rumort es auch bei Musks Startup Neuralink. Mit Paul Merolla verlässt ein Gründungsmitglied das Unternehmen. Damit ist Merolla bereits der sechste von den acht Ursprungsgründern, der dem 2016 ins Leben gerufenen Startup den Rücken kehrt. Mit dem Abgang Merollas wurden auch Gerüchte um interne Probleme bei Neuralink lauter.

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